Dubai Frame – der etwas andere Wolkenkratzer

Dubai übertrifft sich in Sachen Architektur mal wieder selbst: Diesmal wird die Stadt um ein Wolkenkratzer erweitert, der die ganze Stadt in ein Gemälde verwandelt. „Dubai-Frame“ heißt das Projekt und Travelbookers24 verrät, warum das Gebäude deutlich mehr kosten könnte als die vorausgesagten 160 Millionen US-Dollar.

Dubai ist nicht gerade für sein schlichtes Design bekannt. Die Luxusmetropole strotzt nur so vor pompösen Wolkenkratzern, extravanten Shoppingmalls und Freizeitbeschäftigungen der Superlative und übertrifft sich dabei immer wieder selbst. Nicht nur einige der besten Hotels befinden sich in Dubai, auch immer mehr architektonische Attraktionen bietet das Land am Persichen Golf. Das neueste Projekt heißt „Dubai Frame“ und, wie der Name schon erahnen lässt, wird das Gebäude die Form eines Bilderrahmens haben. Und der ist genau 150 Meter hoch.

Urlaub in Dubai

Ende 2013 hat das staatliche Unternehmen Dubai Municipality mit dem Bau des gigantischen Rahmens begonnen. Schon damals wurde das Gebäude weltweit als „The New Face of Dubai“, also das neue Gesicht von Dubai, gefeiert. Inzwischen ist der Bau fast abgeschlossen und der Dubai Frame soll in nicht allzu ferner Zukunft eröffnen. Nur die letzten Feinarbeiten sind noch im Gange: Momentan wird das Gebäude noch verkleidet, und zwar mit, wie sollte es anders sein: Gold-Edelstahl.

Die beiden 150 Meter hohen Türme werden durch eine 100 Quadratmeter-Brücke verbunden, wodurch im Gesamtbild der Anschein eines Bilderrahmens erweckt. Insgesamt 93 Meter ist das Gebäude breit, das nahe des Star Gate im Zabeel Park steht. Besucher werden auf dem oberen Teil des Rahmens den weiten Ausblick über das neue und das alte Dubai genießen können.

Das Gebäude soll Dubai nicht nur einrahmen, sondern dabei auch das „New Dubai“ mit dem  „Old Dubai“ verbinden. Auf der einen Seite sieht man das traditionelle Dubai mit alten Vierteln wie Al Karama und Deira, und auf der anderen Seite die modernen Wolkenkratzer, die unzähligen Hochhäuser und die Shoppingmalls. Im Erdgeschoss des Dubai Frame soll den Besuchern in einem Museum die Verwandlung Dubais von einem Fischerdorf zu einer der bekanntesten Luxusmetropolen der Welt näher gebracht werden.

Wie das arabische Newsportal Gulf News berichtet, soll es einen Panaorama-Fahrstuhl geben, von dem aus Besucher des Dubai Frame schon während ihrer Fahrt nach oben die Luxusmetropole betrachten können.

Reisen nach Asien

Großes Gebäude? Großer Rechtsstreit!

Wie der US-amerikanische Sender CNN berichtet, gibt es um den Dubai Frame auch einen gewaltigen Rechtsstreit: Architekt Fernando Donis und sein Büro DONIS, der 2009 den ThyssenKrupp Elevator International Award mit einem aufallend ähnlichen Design gewann, unterstellt Dubai Municipality, sein Design gestohlen zu haben. Hätte man den Entwurf tatsächlich bauen wollen, hätte ein Vertrag zwischen den beiden Parteien entstehen müssen, den natürlich auch beide Parteien hätten unterzeichnen müssen. Dies sei aber so nie geschehen.

Zwar wollte Dubai Municipality laut CNN im Jahr 2013 einen entsprechenden Vertrag mit Donis unterzeichnen, der Architekt lehnte jedoch ab, da der Vertrag Klauseln enthielt, mit denen er nicht einverstanden war. „Es war ein sehr unübliche Art der Vereinbarung. Ich bin mir nicht sicher, wer so etwas zustimmen würde, da man im Grunde alles verliert“, äußerte sich Donis gegenüber dem US-Sender.

Urlaub in Dubai

Fast gleiches Design

Trotz abgelehnten Vertrags und damit ohne die Einwilligung Donis' begann der Bau 2013. Zwar weiche das Design ein wenig von seinem ab, wie Donis zugibt, vor allem die glitzernde Fassade war so von ihm nicht eingeplant gewesen. Aber die Basisstruktur sei fast gleich, die Höhe stimme exakt überein, genauso wie die Location. „Sogar der Name stammt von mir“, sagt der Architekt. Lediglich die Breite wurde etwas minimiert: Von 105 auf 93 Meter. Dubai Municipality hat sich bislang zu der Causa nicht geäußert, aber Donis' Anwälte sind zuversichtlich, den Fall zu gewinnen.

Wie auch immer, Dubai ist sicher eine Reise wert und hat ein weiteres Highlight zu bieten. Politisch und gesellschaftlich ist das Land nach wie vor umstritten und nicht jedermanns Sache. Doch wer das moderne Morgenland erkunden will, ist im Golf-Emirat genau richtig.

Reisen in Vietnam

Zu Gast bei einer Vietnamesischen Familie, ein toller 3-Tagestrip in die Halong Bay und das Bergland von Sapa.

Nachdem wir schon viel von Asien gesehen hatten reizte uns Vietnam, als eines der exotischsten Länder Asien´s. Unsere letzte Station war Japan, und bei unserem Japan Urlaub hatten wir mal das "saubere" Asien gesehen. Trotz der unglaublich vielen Menschen in Tokio ging alles geordnet und diszipliniert zu, es gab kein Gedränge, fast keinen Lärm, es war sauber auf den Straßen, Züge und Busse gingen pünktlich. Auch trotz der Sprachbarriere war Reisen so einfach wie selten zuvor!

Und dann kommen wir in Hanoi an und es war alles – anders! Schon die Taxifahrt in die Stadt war ein kleines Abenteuer, und sogar im Vergleich zu Thailand und Bali war hier absolutes Chaos vorzufinden. Wirklich jeder Mensch scheint hier eine Roller zu besitzen. Der gemeine Vietnamese fährt, wenn auf der 2-spurigen Straße kein Platz mehr für den 6. oder 7. Roller nebeneinander ist, einfach auf dem Gehweg weiter – irgendwie muss man ja rechtzeitig zur Arbeit kommen. Letztendlich mussten wir noch die Straße überqueren um in unser Hotel in Hanoi zu kommen, aber bei dem Strom an Rollern war nach 5 Minuten warten (ohne die Aussicht auf eine Lücke) der Einzige Weg: Augen zu, und gaaanz langsam einfach über die Straße gehen.

Hanoi - Hauptstadt Vietnam´s

Zunächst haben wir das gemacht was Vietnamesen gerne machen: gegessen! Und viel Essen sollte man sich bei Vietnam Reisen nicht entgehen lassen und die Städte wie Hanoi oder Saigon sind dafür optimal um den Urlaub kulinarisch zu bereichern! Ob zu Hause bei einem gemütlichen "hot pot" oder in Hanoi's "old quarter" in den vielen Essensbuden und kleinen Restaurants, die Frische und Vielfalt der Küche war einfach sensationell! Und außerdem gesund, mit viel Kräutern, Gemüse und oft gekocht oder gedämpft anstatt gebraten war das genau das Richtige bei den Temperaturen!

Nach ein paar Tagen Hanoi ging es dann ins Hochland nach Sapa mit dem Nachtzug. Eines ist sicher: es gibt angenehmeres als über Nacht mit einem der Züge zu fahren, aber es war nun einmal die zeitsparendste Methode um weiter nach Nordvietnam zu kommen. In Sapa gibt es viel zu entdecken, man kann wandern, zum Beispiel auf den Fansipan, den höchsten Berg in Vietnam. Oder Wasserfälle besichtigen oder Trekken gehen. Doch was uns am meisten fasziniert hat waren die Bergstämme die dort in ärmlichen Verhältnissen wohnen. Die Menschen dort sind meist Bauern und leben vom Reisanbau was man an den vielen und wunderschönen Reisterrassen sehen kann. Doch das ist ein Knochenjob mit wenig Verdienst. Viele versuchen deswegen ihr Glück mit handgearbeiteten Textilien auf dem großen Marktplatz etwas Geld an den Touristen zu verdienen. Etwas schockierend war die Beobachtung wie die ganze Region vermarktet wird. An jeder vielen Stellen soll man sowas wie Eintritt in die Dörfer zahlen, und es ist offensichtlich dass das Geld nicht bei den Leuten ankommt sondern in der Tasche des Ticketverkäufers landet. Touren werden haufenweise angeboten, aber die Qualität ist oft fraglich. Lieber von zu Hause aus bei einem nachhaltigen Anbieter buchen der auf lokale und vor allem verlässliche Guides zurückgreift, denn nur so muss man sich nicht ärgern und bekommt wirklich einen Einblick in die Lebensweise der Menschen dort!

Bergland von Sapa

Selten auf unserer Vietnamreise waren wir so hin und her gerissen wie in Sapa. Einerseits war klar das in den touristischen Orten jeder versucht einem das Geld aus der Tasche zu ziehen, egal ob man eine Tour bucht, den Eintritt für Sehenswürdigkeiten bezahlt oder ein Hotel reserviert. Andererseits haben wir hier etwas gesehen das wir so nicht erwartet hätte: richtig alte Stämme leben hier fast noch wie hundert Jahre zuvor, in aller Einfachheit und Armut. Doch die muss die Laune nicht unbedingt trüben, was wir erfahren hatten als uns eine Bäuerin freundlich in ihr Heim zum Tee einlud.

Halongbucht on Vietnam

Nach der Rückfahrt haben wir uns noch von Hanoi auf in die Halong Bucht auf gemacht. Glücklicherweise hatten wir eine 3-Tagestour mit Übernachtung am Boot gebucht, denn alleine die Busfahrt zum Hafen und der kurze Trip auf dem Boot in die Bucht kosten schon ein paar Stunden. Da die meisten nach einem Tag wieder zurück fahren haben wir am 2. Tag die Touristenmassen größtenteils hinter uns gelassen und sogar etwas Ruhe genossen. Interessant war der Besuch einer Perlenzucht, davor hatten wir Gelegenheit mit dem Kajak die Bucht zu Erkunden und als Abschluss gab es einen "Minikochkurs"- alle Gäste haben Frühlingsrollen gemacht und dann gemeinsam gegessen. So schön war unsere Vietnam Rundreise, und das obwohl wir nicht zur besten Reisezeit für Vietnam unterwegs waren, doch die wenigen frischen Tage auf See und im Hochland waren auch eine willkommene Abwechslung zur asiatischen Hitze während den letzten Wochen!

Urlaub in der Türkei noch sicher?

Das Auswärtige Amt rät dazu, sich von Demonstrationen und Menschenansammlungen fernzuhalten. Ebenso sollten Touristen die Innenstadt von Ankara meiden. In Istanbul rät das Auswärtige Amt zu erhöhter Vorsicht. Reisende sollten belebte Plätze in der Innenstadt meiden und die Anwesenheit in öffentlichen Verkehrsmittel auf das Nötigste beschränken. „Landesweit ist mit einer Zunahme der politischen Spannungen zu rechnen, weitere Anschläge oder gewaltsame Auseinandersetzungen sind nicht ausgeschlossen.“ so die offizielle Verlautbarung.

Belebte Plätze zu meiden, gerade wenn man Urlaub in der Türkei macht, ist im Alltag nicht gerade einfach. Denn wer will nicht die Blaue Moschee in Istanbul sehen oder die belebten Märkte in Izmir?

Sicherheitshinweise zum Urlaub in der Türkei

Seit Juli eskaliert die Gewalt in der Türkei, jedoch sind Urlauber in den Ferienregionen an der Westküste und der Türkischen Riviera bislang nicht betroffen. Die PKK ist vor allem im touristisch kaum erschlossenen Südosten der Türkei aktiv und greift dort meist Sicherheitskräfte an. Als Gegenmaßnahme greift die türkische Armee Ziele in der Südosttürkei und im Nordirak an. Weiterhin gab es Anschläge und Übergriffe auf die pro-kurdische Oppositionspartei HDP und ihre Sympathisanten.

Die Blaue Moschee in Istanbul

Die Reiseveranstalter haben schon vor einigen Wochen Reisen in die Osttürkei aus dem Program genommen. Das gilt auch für Anbeiter von Studienreisen wie Dr. Tigges oder Studiosus. „In Reaktion auf die aktuelle Sicherheitslage und die Empfehlung des Auswärtigen Amtes, die Innenstadt von Ankara zu meiden, werden wir bis auf Weiteres auf Ausflüge und Besichtigungen in Ankara verzichten“, erklärt der Pressesprecher von Studiosus. Den Betroffenen wird ein Alternativprogramm außerhalb von Ankara angeboten. Jedoch sollte man sich über die erhöhte Sicherheitsgefahr bewusst sein un dim Zweifel auf einen Studienaufenthalt verzichten.

Ankara bei Nacht

Bei Tui gibt es seit Anfang Oktober nur vereinzelt Anfragen von Kunden. „Stornierungswünsche oder frühzeitige Abreisewünsche gab es keine“, teilte der Veranstalter mit. „Tui Deutschland hat kein touristisches Programm in Ankara.“ Auswirkungen auf die touristischen Programme an der Mittelmeerküste gebe es nicht. „Die Türkei zählt nach wie vor zu einem der beliebtesten Reiseziele deutscher Tui-Gäste.“

Auch bei Thomas Cook hat man bislang keine erhöhte Zahl von Umbuchungs- oder Stornierungswünschen bemerkt. Es habe nach dem Anschlag eine leicht erhöhte Anzahl an Anrufen mit Nachfragen gegeben, wie die Sicherheitslage in den Urlaubsgebieten einzuschätzen sei – diese habe sich auch nach dem Anschlag in Ankara aber nicht geändert, erklärt ein Sprecher.

Urlaub in Ost-Timor

Nur sehr wenigen Touristen ist Timor-Leste, auch als Osttimor benannt, ein begriff. Das kleine Land zwischen Indonesien und Australien, etwa so groß wie Thüringen, bietet jedoch zahlreiche Reize und bietet im Urlaub Entspannung, Exotik und Abenteuer. Wer den weiten Weg auf sich genommen hatt, der wird sein türkisblaues Wunder erleben! Das diese Reise ein Abenteuer wird, quasi am Ende der Welt, davon kann man ausgehen – und doch ist es auch ein von Touristen unentdecktes Paradies.

Traumhafte Strände in Osttimor

Natürlich hatten wir uns vor Reisebeginn über das Land informiert. So gibt in Timor-Leste so gut wie keine touristische Infrastruktur gibt. Meine Reise habe ich bei Booking.com gebucht, denn bei vielen anderen reiseanbietern habe ich keine weiteren Hotels gefunden. Den ersten Tag haben wir in Dili, der Hauptstadt Osttimors, verbracht. Es gibt hier nicht nur das einzige Hostel des ganzen Landes, es ist auch der einzige Ort an dem wir mit anderen Touristen in Kontakt kommen. Als Tipp: East Timor Backpackers ist ein sehr guter Ausgangspunkt für eine Entdeckungsreise durch dieses unbekannte Insel-Paradies Osttimor. Die Chefin Rita ist eine herzliche Gastgeberin und hilft bei allen Fragen und Problemen.

Dili, die Hauptstadt Osttimors

Die Stadt selbst bietet nicht allzu viel zu sehen, jedoch sind die Märkte sind auf jeden Fall einen Besuch wert. Zu empfehlen ist der Tais-Markt, auf dem handgearbeitete Tücher in den schillernsten Farben und Größen angeboten werden. Am nächsten Tag geht es mit einem Geländewagen, den man in Osttimor unbedingtbraucht, in die Berge rund um die Stadt Maubisse. Die Straßen sind – gewöhnungsbedürftig – aber mit atemberaubenden Ausblicken. Man sollte sich hier oben, in einer Höhe von über 1500m, etwas warmes zum Anziehen mitnehmen, denn es ist deutlich kühler als in der heißen Hauptstadt. Die traditionelle Häuser der Timoresen sieht hier ebenso anzutreffen, wie die aus der portugiesischen Kolonialzeit stammenden Pousadas.

In den nächsten Tagen fahren wir entlang der nördlichen Küste bis zum östlichsten Punkt, Jaco Island. Wir haben schon einige Länder in allen Erdteilen gesehen, aber selten so abwechslungsreiche, atemberaubende Landschaften wie hier. Praktisch hinter jeder Kurve gibt es etwas zu entdecken, nur eines nicht – andere Touristen. Sicher ist das etwas gewöhnungsbedürftig, wobei es auch seine schönen Seiten hat. Man lernt das Land noch in seinen Ursprüngen kennen, ohne das die westliche Zivilisation schon überall Einzug gehalten hat.

Abseits der Zivilisation Urlaub machen

Der Tourismus im Land ist noch nicht wirklich entwickelt und so braucht es schon etwas Abenteuerlust und Entdeckergeist um Osttimor zu bereisen. Es gibt nur wenige Hotel im Land und fließendes Wasser und Elektrizität sind keine Selbstverständlichkeit. Für viele Reisende ist das sicher abschreckend, doch wird man durch die Freundlichkeit der Einwohner und die Schönheit des Landes mehr als entschädigt. Kilometerlange, weiße Strände, grüne Täler und nebelverhangene Berge sind faszinierend. Diese Reiseerfahrungen sind unbezahlbar.

Auf Jaco Island schauen wir uns noch die Unterwasserwelt Osttimors an. Noch völlig überührt kann man hier die Korallenriffe bestaunen und die vielen Farben bestaunen. Schneller als wir uns dann gewünscht haben, sind wir auch schon zurück in der Hauptstadt. Wir lassen am nächsten Tag ein traumhaftes Land hinter uns, dass sicher nicht für jeden Touristen geeignet ist, dass aber viele Backpacker anziehen wird und durch seine einzigartige Natürlichkeit besticht – Timor Leste.

Die Unterwasserwelt von Osttimor

Shambala auf Koh Phangan

Thailand ist eines der beliebtesten Urlaub- und Reiseziele der Deutschen. Traumhafte Strände, leckeres Essen und Entspannung pur bieten auch alles um die Seele baumeln zu lassen. Neben  Phuket und Koh Samui ist Koh Phangan zu empfehlen. Noch abseits der großen Touristenströme ist die im Golf von Thailand gelegene Insel ein Urlaubsparadies.

Mit dem Flieger über Bangkok und Koh Samui geht es weiter per Schiff nach Koh Phangan, der kleinen Schwester von Koh Samui, bekannt für die Fullmoon-Partys. Zweimal im Monat kommen dann Tanzwütige auf die Insel und machen die Nacht durch, aber keine Angst, Ruhe und Erholung werden bleiben davon unberührt.

Shambala - Traumurlaub in Thailand

Im kleinen Hafen von Haad Rin angekommen, empfangen uns verschlafene Läden und jede Menge TukTuk-Fahrer, die die Gäste zum Dominizil ihrer Wahl fahren. Wir haben uns für das Shambala entschieden, einem kleinen Bungalow-Ressort am Aow Nai Wok Strand. Die Fahrt mit dem TukTuk ist für europäische Reisende sicher gewöhnungsbedürftig, doch gehört es zu einer Thailand-Reise einfach dazu. Ganz nebenbei ist man mittendrin im Geschehen und schaut nicht nur aus dem klimatisiertem Taxi oder Bus.

Zwei Kilometer nordwestlich der größten Inseltstadt Thong Sala erreichen wir unser Ziel. Von der Strasse aus, die 10-15 Meter über dem Meeresspiegel liegt, hat man einen wunderschönen Ausblick – hier sind wir richtig.

Shambala - Abends in der Hängematte

Die Bungalows haben exotisches Flair. Aus heimischen Materialien gebaut sind sie ebenso einfach wie liebevoll gebaut. Kühlschrank oder Klimaanlage sucht man vergebens, doch braucht man das wirklich? Die Bungalows sind klein, aber zweckmässig, die Bäder schön gestaltet und von den Bungalow-Terrassen hat man einen herrlichen Blick auf das Meer. Gerade die Einfachheit besticht und wer Luxus sucht, muss um das Shambala einen Bogen machen. Und trotzdem ist diese Location ein Traum, denn hier ist Entspannung und Ruhe garantiert.

Seit 2011 besitzt das Shambala ein eigenes Restaurant und der Besucher wird mit den Köstlichkeiten der thailändischen Küche verwöhnt. Tagsüber sorgen leckere Obstteller und kühle Getränke für Erfrischung, zu empfehlen ist der Watermelone-Shake. Wer Abwechslung sucht, kann auch Bars und Restaurants in der Umgebung besuchen, ob Amsterdam-Bar, Cookies oder Top-View-Point, hier können Sie abends den Ausblick geniessen, das ein oder andere Getränk zu sich nehmen und lecker essen.

Shambala - Bungalows zwischen Bananenpflanzen

Strand und Meer sind ein Traum und haben Postkartenniveau – die Qualität des Wasser´s ist hervorragend. Zum Glück haben moderne Unterhaltung wie Jetskis und Co. hier noch nicht Einzug gehalten – allein das Rauschen des Meeres ist zu hören und wiegt einen nachts in den Schlaf. Wahlweise in der Hängematte oder im bequemen Bett lässt es sich sehr gut schlafen, bei offenen Fensterläden mit Blick auf das Meer.

Bungalow des Shambala

Für wen ist das Shambala geeignet? Für Backpacker auf jeden Fall, schon allein wegen der günstigen Preise. Junge Leute und Familien gehören aber ebenso zum Publikum und geniessen die einfache aber trotzdem stilvolle Ausstattung. Wer Strandurlaub, Sonne und Entspannung sucht, ist hier genau richtig. Kultursuchende und Unternehmungslustige finden auf Koh Phangan wenig Anlaufpunkte. Da ist der Norden Thailands eher zu empfehlen.

Das Shambala ist auf jeden Fall ein Paradies. Die Unterkünfte sind einfach, aber geschmackvoll eingerichtet, der Strand wie gemalt und das Essen lecker, was will man mehr? Sollten Sie Ruhe und Entspannung suchen, ist Koh Phangan genau richtig und auf jeden Fall ein Reiseziel der besonderen Art.

Shambala - Strand und Palmen