Die schönsten Strände Mallorcas

Mallorca ist bekannt als die spanische – von Deutschen übernommene – Partyinsel. Viele nennen Sie auch das 17. Bundesland Deutschlands. Aber die Insel hat weitaus mehr als nur Ballermann, Alkohol und Party zu bieten. Fernab von Palma de Mallorca befinden sich wunderschöne Hotels, Strände und wir stellen Ihnen hier 10 der Schönsten vor.

Platz 1 – Playa Romántica

Tolle Aussicht. Der Name ist verheißungsvoll, trifft den Kern aber nicht ganz. An heißen Sommertagen ist einfach zu viel los, um Romantik wirklich aufkommen zu lassen. Dennoch handelt es sich bei der Playa Romántica um eine wunderschöne Bucht an der Ostküste Mallorcas – mit tollem Strand und einem Wanderweg an der Felsküste entlang. Die Bucht bei Portocristo ist definitiv einen Besuch wert, da sie nicht, wie anderswo, mit Hotels zugebaut wurde, sondern weitgehend ursprünglich belassen ist. Außerdem gibt es direkt einen Wanderweg, der sich an der nördlichen Felsküste befindet. Von ihm hat man nicht nur einen tollen Blick auf den Strand – der Weg führt sogar bis zum Ende der Bucht, wo die Aussicht aufs offene Mittelmeer wartet.

Reisetipp Playa Romántica

Platz 2 – Cala S’Amarador

Für Naturliebhaber. Der Strand von S’Amarador ist nahezu vollständig von Kiefern bewachsen und liegt mitten im Naturpark Mondragó. Hier gibt es hellen weichen Sand und ein sanft tiefer werdendes Meer. In einer kleinen Strandbar warten Snacks und Getränke auf Sie. Das Beste an der Bucht S’Amarador: sie ist absolut unverbaut und außer der Strandbar wartet nur Natur auf Sie. Dennoch ist der Strand nicht allzu abgelegen. In 500 Meter Entfernung liegt ein Parkplatz, der schöne Ort Santanyí ist neun Kilometer entfernt. Definitiv einen Besuch wert!

Reisetipp Cala S'Amarador

Platz 3 – Es Trenc

Einsam erholen. Ein Traum von einem Strand! Absolute Ruhe, denn der rund zwei Kilometer lange Strand ist umgeben von einer wilden und geschützten Dünenlandschaft. Die ganze Schönheit offenbart sich Ihnen erst, wenn Sie die Dünen hinter sich gelassen haben. Türkisfarbenes, seichtes Wasser soweit das Auge reicht, dazu schiebt sich beim Spaziergang allerfeinster Sand in strahlendem Weiß durch die Zehen. Lediglich ein paar Bunker aus der Franco-Zeit stören das Bild. Promenade, Hotelburgen, Souvenirshops – Fehlanzeige! Hier treffen sich FKK-Urlauber, Familien und Alleinreisende mit vielen Büchern im Gepäck. Perfekt für Urlauber, die Ihre Ruhe suchen oder die Badehose vergessen haben!

Reisetipp Es Trenc

Platz 4 – Alcúdia

Breiter Strand mit Extras. Herrlicher, breiter Sandstrand, der zusammen mit dem Playa de Muro und dem Port d’Alcúdia den längsten Strand der Balearen bildet. Das Wasser ist türkisblau, der Strand sehr sauber. Man sieht noch die Spuren, die der fleißige Strandwart mit der Harke im Sand hinterlassen hat. Die Infrastruktur ist überragend! Das beginnt schon beim Wassersportangebot: Tretboote, Bananaboote, Wasserski, Parasailing, Surf-Grundkurse, Stand-Up-Paddling oder Jetski – sogar Tauchen ist hier möglich. Alle 250 Meter finden Sie eine Strandbar oder Restaurant. Für Familien mit Kindern ist außerdem der nahegelegene Hidropark eine tolle Sache: Mit den 15 Rutschen sind die Kids ganz sicher eine Weile beschäftigt. Eine perfekte Location für alle, die nicht nur Wert auf einen schönen Strand, sondern auch auf eine abwechslungsreiche Stadt legen.

Reisetipp Alcúdia

Platz 5 – Cala Santanyí

Sonne satt – auch in der Nebensaison. Die Cala Santanyí liegt im sonnigen Südosten Mallorcas – und ist deshalb auch für Badeferien im Frühjahr oder Herbst gut geeignet. Die Cala Santanyí bietet gute Schnorchelmöglichkeiten und Felsen, von denen man ins Wasser springen kann. Außerdem einen Tretboot- und Stand-up-Paddel-Verleih. Während der Saison wird der Strand natürlich von Rettungsschwimmern bewacht. Am schönsten ist es, wenn Sie noch vor dem Frühstück ein Stück in die sonnige Bucht hinauszuschwimmen – da haben Sie die Cala fast für sich alleine. Abends sollten Sie einmal in der Bar Drac essen gehen, denn da sitzt man besonders schön und das Essen ist ebenfalls sehr gut. Jeden Mittwoch und Samstag können Sie im nahe gelegenen Ort Santanyí einen schönen, allerdings auch sehr gut besuchten Markt in den gemütlichen Altstadtgassen besuchen.

Platz 6 – Port de Sóller

Entspannung in der Hafenstadt. Das kleine Hafenörtchen Port de Sóller genießt ein entspanntes Dasein – malerisch von zwei Felsküsten eingerahmt und mit beeindruckender Gebirgskulisse im Hintergrund. Die meisten Besucher sind hier nur Tagesgäste – und wenn die am späten Nachmittag wieder weg sind, können Sie spüren, wie sehr sich die Dinge entspannen. Auch der nicht zugelassene Verkehr spielt eine Rolle für die ausgestrahlte Gelassenheit. Nur die nostalgische Straßenbahn, die regelmäßig über die Promenade vorbeirattert, sorgt für Aufregung. Eine Fahrt damit lohnt sich und ist nicht nur für Kids ein Highlight. Sowohl das Tramuntana-Gebirge als auch das Städtchen Sóller gehören seit 2011 zum Welterbe der UNESCO.

Platz 7 – Port de Pollença

Klein aber oho. Dieser Strand liegt etwas abseits der Touristenströme und ist deshalb auch zur Hauptsaison nicht so überlaufen und das bei gleich hoher Qualität! Der Strand von Port de Pollença im Norden ist breit und lang. Hier kommen Sie in der Regel nur hin, wenn Sie Ihre Unterkunft auch hier haben. Für den kleinen Hafenort Port de Pollença bedeutet das zur Hauptsaison: weniger Trubel als anderswo an der Nordküste und trotzdem ein volles Angebot. Im südlichen Teil befindet sich ein Pier, auf dem man übers Wasser spazieren kann. Auch ohne Hotel vor Ort ein Besuch wert!

Platz 8 – Cala Marçal

Gepflegter Strand. Das flach abfallende Ufer und ein zeitweise recht hoher Wellengang zeichnen diesen gut gepflegten Strand mit goldgelbem Sand aus. Die Bucht liegt etwa 15 Kilometer südöstlich von Felanitx und ist eingerahmt von schroffen Felsen, auf denen Sie teilweise herumkraxeln können. Auf der Südseite der Bucht finden Sie auch eine Strandpromenade mit Restaurants und Läden, um zu essen oder einfach nur was zu snacken. Ein besonderer Tipp für Sie ist ein Bummel durch das nahe gelegene Fischerdorf Portocolom.

Reisetipp Cala Marçal

Platz 9 – Playa de Formentor

Absolut nicht überlaufen. Ein schmaler naturbelassener Strand an der Badia de Pollença. Wer auf eine naturbelassene Umgebung steht, ist hier genau richtig. Im Hintergrund ragen die letzten Ausläufer des Tramuntana-Gebirges in den Himmel, der schmale Naturstrand ist gespickt mit Pinienbäumen, die angenehmen Schatten spenden. Hier stört sich niemand an herumliegenden Baumnadeln, Pinienzapfen oder angespültem Treibgut. Auch Unterkünfte sind hier kaum, weswegen diese Location eher für Tagesgäste geeignet ist.

Platz 10 – Playa de Muro

Für jeden Geschmack was dabei. Der für viele schönste Teil der Playa de Muro befindet sich im gleichnamigen Ort. Hier ist das Wasser geradezu maledivisch türkis, vom Ufer führt ein Holzsteg gut 100 Meter aufs Meer hinaus. Es bleibt lange flach, was ideal für Ihre Kinder ist. Insgesamt ist der Strand, der in der Bucht von Alcúdia liegt, acht Kilometer lang – und er bietet für jeden Geschmack etwas: eine Strandpromenade mit Cafés und Restaurants. Aber auch einsame Abschnitte, an denen FKK möglich ist. Besonders empfehlenswert ist die Wanderung durch den nahe gelegenen Naturpark S’Albufera, dem wichtigsten Feuchtgebiet der Balearen. WICHTIG: Vorher unbedingt die Erlaubnis vom Besucherzentrum „Sa Roca“einholen.

Winterurlaub in Finnland

Finnland ist den Deutschen als Reiseziel eher weniger bekannt, dabei hat das Land im hohen Norden eine Vielzahl an lohnenswerten Zielen zu bieten. Lappland hat wohl schon jeder mal gehört, aber eine Reise dort hin?

Für Schnee-Begeisterte, die von einem Wunderland in weiß träumen, wird in Lappland dieser Traum zur Wirklichkeit. Während der Sommer das Land fast 24 Stunden in Sonnenlicht taucht, sind die Wintertage lang und dunkel. Die hektische Betriebsamkeit von Städten und Wintersportorten liegt nur wenige Minuten entfernt von der Ruhe und Stille der endlosen Wildnis. Lappland ist der nördlichste Teil Finnlands und wird oft auch als "Land der Bären" bezeichnet. Neben der Hauptstadt Helsinki ist das Land der Lappen eines der beliebtesten Reiseziele des Landes. Das nur spärlich bewohnte Gebiet wartet mit Naturschutzgebieten, Nationalparks und einem sehr kalten Klima auf. Wer in Lappland seinen Urlaub verbringt, findet Natur pur, kann dem Skifahren frönen oder die einzigartige Landschaft während einer Schlittenfahrt genießen. Unvergesslich ist eine Übernachtung in einem Schneehotel oder einem Iglu.

Was wäre Lappland ohne die Rentiere? Das traditionelle "Haustier" der Lappen wird nie so ganz zahm. Sie weiden im Sommer in der Regel frei und werden vor Winterbeginn zur sogenannten Rentierscheidung in Gehege getrieben. In Finnland sind Rentiere reine Nutztiere. Ihre Felle dienen als Schmuck in Wohnungen und werden zu Schuhen und Kleidungsstücken verarbeitet. Fleisch, Blut und Milch der Rentiere werden zu Nahrungsmitteln verarbeitet und nicht selten werden selbst die Knochen genutzt. Aus den Geweihen werden z.B. Reise-Souvenire hergestellt. Zudem ziehen sie im Winter Schlitten.

Ski-Wandertouren durch Lappland

Auf der Rentierfarm Torassieppi, die direkt am See „Torassieppi“ liegt, können Rentiere ganz aus der Nähe erlebt werden. Dort erleben Sie einen Urlaub in familiärer Atmosphäre mit naturorientierten Aktivitäten, kombiniert mit lappländischer Kultur. Authentischer werden Sie es woanders nirgends erleben. Während Ihres Aufenthaltes ist ein abwechslungsreiches Programm mit vielfältigen Aktivitäten in der herrlichen Natur inklusive. Die wenigen Umgebungslichter bieten hier zudem einen idealen Aufenthaltsort für die Beobachtung von Nordlichtern. Entfliehen Sie hier dem Alltagsstress und finden Sie sich selbst inmitten der unberührten, weiten Natur in einem Ambiente voller Traditionen und Ruhe wieder.

Sponsored Post: Visit Finland

Mit dem Hausboot durch Frankreich

Es gibt wohl nicht viele Länder die sich für einen Urlaub auf dem GHausboot mehr eignen als Frankreich. Es gibt Flüsse und Kanäle in Hülle und Fülle und da der Güterverkehr eher bescheidene Ausmaße hat, gibt es genug Platz für Freizeitkapitäne und ihre Mannschaften. Ganz zu schweigen von den wunderschönen Landschaften die es zu durchqueren gilt. Und denken Sie erst an den Proviant – Croissants, Käse, Baguette, Rotwein – an fast jeder Ecke lässt es sich schmausen.

Jeder ab 18 Jahren kann Kapitän werden. Für Hausboote von unter 15 Metern Länge ist kein Führerschein erforderlich. Wirklich wichtig ist zu wissen, dass man nur mit maximal 10  Stundenkilometern über die Flüsse tuckern darf, auf den Kanälen ist sogar schon bei 6 Stundenkilometern Schluss. Und nach Einbruch der Dunkelheit darf gar nicht gefahren werden

Der Südwesten Frankreichs mit der Garonne

Nun, ist auch nicht so schlimm, denn wer im Dunkeln die Wasserstrassen entlang fährt, verpasst die schöne Landschaft. Die urigen Dörfchen, die idyllischen Baumalleen, die duftenden Lavendelfelder. Die wohl bekannteste Hausboot-Strecke Frankreichs ist der Canal du Midi, der über 240 Kilometer hinweg Toulouse mit dem Mittelmeer verbindet. Er ist die älteste künstliche Wasserstraße Europas. Vor allem der 52 Kilometer lange Abschnitt Le Grand Bief, der ganz ohne Schleusen auskommt, ermöglicht durch die Schleusentreppe von Fonsérannes und den Tunnel von Malpas, den ältesten Kanaltunnel der Welt, ist ein echtes Schauspiel. Doch schauen wir mal was Frankreich noch für wunderschöne Strecken für Hausboote zu bieten hat.

Der 1681 fertiggestellte Canal du Midi

Mit dem Hausboot durch die Ardennen

Mit dem Hausboot durch die Bretagne

Vorbei an den Schlössern der Loire

Garonne-Nebenfluss Lot

Alles was Ihnen jetzt noch fehlt ist ein Boot. Doch es gibt zahlreiche französische und auch deutsche Agenturen, die Hausboote vermitteln. In der Regel gibt es am Abfahrtstag eine gründliche Einweisung und viele Bootsvermieter begleiten die Urlauber noch durch die erste Schleuse. Dann heißt es: Ahoi! Oder besser auf Französisch: Ohé!

Urlaub in der Türkei noch sicher?

Das Auswärtige Amt rät dazu, sich von Demonstrationen und Menschenansammlungen fernzuhalten. Ebenso sollten Touristen die Innenstadt von Ankara meiden. In Istanbul rät das Auswärtige Amt zu erhöhter Vorsicht. Reisende sollten belebte Plätze in der Innenstadt meiden und die Anwesenheit in öffentlichen Verkehrsmittel auf das Nötigste beschränken. „Landesweit ist mit einer Zunahme der politischen Spannungen zu rechnen, weitere Anschläge oder gewaltsame Auseinandersetzungen sind nicht ausgeschlossen.“ so die offizielle Verlautbarung.

Belebte Plätze zu meiden, gerade wenn man Urlaub in der Türkei macht, ist im Alltag nicht gerade einfach. Denn wer will nicht die Blaue Moschee in Istanbul sehen oder die belebten Märkte in Izmir?

Sicherheitshinweise zum Urlaub in der Türkei

Seit Juli eskaliert die Gewalt in der Türkei, jedoch sind Urlauber in den Ferienregionen an der Westküste und der Türkischen Riviera bislang nicht betroffen. Die PKK ist vor allem im touristisch kaum erschlossenen Südosten der Türkei aktiv und greift dort meist Sicherheitskräfte an. Als Gegenmaßnahme greift die türkische Armee Ziele in der Südosttürkei und im Nordirak an. Weiterhin gab es Anschläge und Übergriffe auf die pro-kurdische Oppositionspartei HDP und ihre Sympathisanten.

Die Blaue Moschee in Istanbul

Die Reiseveranstalter haben schon vor einigen Wochen Reisen in die Osttürkei aus dem Program genommen. Das gilt auch für Anbeiter von Studienreisen wie Dr. Tigges oder Studiosus. „In Reaktion auf die aktuelle Sicherheitslage und die Empfehlung des Auswärtigen Amtes, die Innenstadt von Ankara zu meiden, werden wir bis auf Weiteres auf Ausflüge und Besichtigungen in Ankara verzichten“, erklärt der Pressesprecher von Studiosus. Den Betroffenen wird ein Alternativprogramm außerhalb von Ankara angeboten. Jedoch sollte man sich über die erhöhte Sicherheitsgefahr bewusst sein un dim Zweifel auf einen Studienaufenthalt verzichten.

Ankara bei Nacht

Bei Tui gibt es seit Anfang Oktober nur vereinzelt Anfragen von Kunden. „Stornierungswünsche oder frühzeitige Abreisewünsche gab es keine“, teilte der Veranstalter mit. „Tui Deutschland hat kein touristisches Programm in Ankara.“ Auswirkungen auf die touristischen Programme an der Mittelmeerküste gebe es nicht. „Die Türkei zählt nach wie vor zu einem der beliebtesten Reiseziele deutscher Tui-Gäste.“

Auch bei Thomas Cook hat man bislang keine erhöhte Zahl von Umbuchungs- oder Stornierungswünschen bemerkt. Es habe nach dem Anschlag eine leicht erhöhte Anzahl an Anrufen mit Nachfragen gegeben, wie die Sicherheitslage in den Urlaubsgebieten einzuschätzen sei – diese habe sich auch nach dem Anschlag in Ankara aber nicht geändert, erklärt ein Sprecher.

Camping an der Costa Brava

Die Costa Brava ist eines der beliebtesten Reiseziele Spaniens, doch wenn man an diesen wunderschönen Küstenlandstrich denkt, dann eher an Hotels mit All Inclusive. Doch Campen? Beim ersten Gedanken ungewöhnlich, aber es lohnt mal näher hinzuschauen.

Die 75 Campingplätze an der Costa Brava und ihrem Hinterland samt Pyrenäen erfreuen sich an einer immer größeren Zahl von Gästen aus dem Ausland, vor allem aus Deutschland. Für die Saison 2015 haben die Betreiber etwa 14,5 Millionen Euro neu in ihre Anlagen investiert, was dem Komfort sehr zu Gute kommt.

Campen an der Costa Brava

Ein wirklich toll gelungenes Beispiel ist die komplette Neugestaltung der Badelandschaft für Kinder und Erwachsene im Campingplatz Las Dunas in Sant Pere Pescador. Mit 2000 Quadratmetern Wasserfläche und fünf Rutschen, neuer Bar-Terrasse, außerdem einem Spa mit 21 Plätzen und schnellem Internet in allen Bungalows wird den Gästen eine echte Attraktion geboten.

Großartige Wasserlandschaft an der Costa Brava

Camping Begur im gleichnamigen Ort nicht weit entfernt von den berühmten Stränden Aigua Blava, Fornells, Platja Fonda, Sa Tuna und Sa Riera bietet zusätzlich zu den beiden vorhandenen Becken mit einem Salzwasser-Pool von 250 Quadratmetern Größe samt Strömungskanal, Hydromassage und Schwalldüsen auf, auf überfüülte Strände können Sie getrost verzichten. Mit dem neuen, modernen Restaurant und den ebenfalls neu entstandenen Sanitäranlagen kann sich der Gast hier nur noch wohl fühlen. Nach der Renovierung von 17 Bungalows in sehr avantgardistischem Design 2014 hat Camping La Ballena Alegre in Sant Pere Pescador – einer der größten an der Costa Brava – in diesem Jahr sein Angebot mit 23 neuen Öko-Bungalows aus heimischen Hölzern und mit Privat-Pool weiter ausgebaut.

Camping La Ballena Alegre in Sant Pere Pescador

Der Vorsitzende von "Camping de Girona", Miquel Gotanegra, ist selbst besitzer eines Campingplatzes in Roses, sieht die Plätze an der Costa Brava "europaweit an der Spitze" und verweist stolz darauf, dass in der Provinz Girona die Hälfte der Top-Plätze Spaniens angesiedelt ist. Sieben von ihnen wurden 2015 mit dem Preis „Best Camping 2015“ des ADAC und des holländischen Campingclubs ANWB ausgezeichnet: Les Medes in Estartit, Cypsela Resort in Pals, Mas San José in Santa Cristina d’Aro, El Delfin Verde in Torroella de Montgrí, La Ballena Alegre, Ánfora und Las Dunas in Sant Pere Pescador.

Weitere Informationen: www.campingsingirona.com

Urlaub an der Costa Brava

Gebirgspass Col de la Schlucht

Der Gebirgspass Col de la Schlucht ist Start- und Endpunkt unseres Berichtes über den Sentier des Roches, dem eindrucksvollsten und gefährlichsten Gebirgspfad in den Vogesen.

Nicht weit vom See Col de la Schlucht entfernt, starten wir unsere Tour an den Parkplätzen am Col de la Schlucht. Zu Beginn geht es leicht ansteigend durch lichte Wälder und Bergwiesen in Richtung des Hohneck, mit 1362 metern Höhe der dritthöchste Berg der Vogesen. Schon bald geht es jedoch raus aus dem Wald und wir können einen ersten Blick auf den Hohneck werfen. Die Couloirs am Hohneck erinnert schon ein bißchen an die Alpen und macht uns bewusst, dass diese Klettertour wohl anstrengender wird als zunächst gedacht.

Der Anstieg zum Hohneck

Auf dem Weg zum Hohneck, machen einen kleinen Umweg zur La Martinswand, deren Felsen eine Höhe von etwa 20m – 60m haben. An der Martinswand gibt es einige der schwersten Freiklettertouren in Frankreich. Dieses Klettermassiv besteht aus festen, rauen Granitwänden und den Felsmassiven Martinswand, Straßburger Wand, Kleines Metterhorn und Gipfelaufschwung.

Als Kletter sind wir natürlich in unserem Element und fachsimpeln ein bißchen. Wobei die Martinswand nicht nur was für Extrem-Kletterer ist, denn es gibt auch einige leichtere Routen. Positiv sehen wir, dass auf die Sicherheit großen Wert gelegt wurde. An besonders kniffligen Stellen befinden sich solide Haken und den Rest der Strecke kann man ganz gut mit Klemmkeilen absichern.

Le Martinswand am Col de la Schlucht

Wir schauen eine Weile den Kletterern bei ihrem Aufstieg zu und machen uns dann weiter Richtung Hohneck, dessen Gipfel wir nach einigen Anstrengungen auch erreichen. Hier oben auf dem Gipfel sind – viele Menschen! Ganze Busladungen von Touristen tummeln sich herum. Dazu kommen noch eine ganze Menge Wanderer wir wir und Mountainbiker. Wir beschließen deshalb unseren Weg fortzusetzen.

Weiter geht es, mit einem schönen Blick auf den Lac de Schiessrothried, hinab zum Col du Schaeferthal und von dort weiter in Richtung der Ferme-Auberge Frankenthal. Nach einem kleinen Abstecher zur Dagobert Grotte machen wir eine kurze Rast gönnen und geniessen den wunderschönen Ausblick auf die Martinswand.

Die Dagobert-Grotte

Wenige hundert Metern später zweigt ein Pfand vom breiten Forstweg nach links in den Wald ab. Jetzt beginnt der Aufstieg zum Sentier des Roches, dem Felsenpfad. Nicht ganz zu Unrecht gilt er als der eindrucksvollste und gefährlichste Gebirgspfad der Vogesen. Auf den mehr als 3 km Strecke bieten sich spektakuläre Ausblicke auf das Munstertal, das Hohneck und bei klarer Witterung bis weit in die Schweizer Alpenwelt.

Wenn man den Sentier des Roches besteigt, sollte man trittsicher und schwindelfrei sein. Nicht zu vergessen, dass man bis zum eigentlichen Einstieg auf den Felsenpfad schon ein paar Höhenmeter hinter sich hat, mit dementsprechend nachlassener Kraft und Konzentration. Leichter ist es aber, die Runde einfach in entgegengesetzter Richtung zu gehen. So fängt man am Col de la Schlucht mit frischen Kräften auf den Sentier des Roches ein.

Egal wie man sich entscheidet, die Wegführung des Sentier des Roches ist ein einziges Schauspiel und am Ende kann man sich an der Brasserie de la Schlucht mit einem kühlen Getränk die verdiente Belohnung holen und einfach den herrlichen Blick geniessen.

Der Sentier des Roches

Die Sagrada Familia

Eines der beeindruckendsten Bauwerke weltweit ist mit Sicherheit die Sagrada Familia in Barcelona. Auf einer Städtereise in die katalanische Metropole darf dieses einmalige Architektur-Zeugniss nicht fehlen. Barcelona gilt als eines der Top-Reiseziele in Europa. Flair, Architektur, Klima und die offene Seele der Katalanen ziehen Reisende und Urlauber aus allen Ländern der Welt an.

Übersetzt heißt Sagrada Familia Sühnekirche der heiligen Familie. Der von Antoni Gaudi in der Endfassung entworfene Bau wurde 1882 angefangen zu bauen – und wird es bis heute. Ja, die Kirche ist noch nicht fertig gebaut und soll neuesten Schätzungen zu Folge 2026 fertig sein. Dabei hat diese römisch-katholische Basilika sicherlich einen Teil ihrer Berühmtheit ihrer Unvollendenheit zu verdanken. Trotzdem sie noch nicht fertig gebaut ist, stehen Teile der Kirche seit 2005 auf der UNESCO Weltkulturerbe-Liste und wurde sie im November 2010 von Papst Benedikt XVI. geweiht und zur päpstlichen Basilka minor erhoben.

Die Sagrada Familia in Barcelona

Was macht diese Kirche so einzigartig? Von etwas weiter weg betrachtet hat man den Eindruck, es würde sich um eine Sandburg handeln. Die vielen komplexen Dekorationen, Verzierungen und spindelartigen Türme erinnern eher an eine Kleckerburg als an eine Kirche. Steht man davor, kommt man aus dem erstaunten Sehen gar nicht mehr heraus. Überall gibt es was zu entdecken – Türmchen, Figuren, Portale und Verzierungen.

Wie alle Bauten die über einen so langen Zeitraum gebaut wurden, besitzt auch die Sagrada Familia verschiedene Stilelemente der Architektur. Ursprünglich von Neugotik geprägt kamen später durch Gaudi auch Modernisme-Elemente hinzu und inzwischen auch Elemente der Moderne.

Eingangsportal der Sagrada Familia

Die Sagrada Familia liegt inmitten eines Wohngebiets nördlich der Altstadt. Planen Sie ruhig bei einem Besuch einen Nachmittag ein, denn die Besichtigung von Innenraum und einem Teil der Türme kostet seine Zeit – aber es lohnt sich. Besonders viel zeit sollte man sich jedoch den Details der Fassaden nehmen, in der viele Botschaften und biblische Geschichten versteckt sind.

Wie kommen Sie hin? Mit der Metro erreichen Sie die Kirche über die Linien L2 und L5 und steigen an der Station Sagrada Familia aus, oder Sie nehmen den Bus Turistic, der ebenfalls hier hält. Schon von weitem sind die Türme zu sehen, wobei der Hauptturm über der Vierung noch nicht fertig gestellt ist. Später soll er mit einer Höhe von 170 Metern den bislang höchsten Kirchturm der Welt, den Ulmer Münster, ablösen. trotzdem soll sich das menschliche Bauwerk der Umgebung anpassen. Die Türme sollen nicht höher als die Berge der Umgebung sein und somit Gottes Werk übertreffen.

Kirchenschiff der Sagrada Familia

Die Sagrada Familia gehört zu den am meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Spanien, es kann also zu Stoßzeiten schonmal zu Schlangen kommen, besonders vor den Kassenhäuschen und den Fahrstühlen die zu den Türmen hinauf fahren. Am längsten sind die Schlangen spätvormittags. Sollte Ihre Zeit nicht so viel hergeben, nutzen Sie die Möglichkeit die Kathedrale aus der Ferne bzw. von den beiden Pölätzen links und rechts der Sagrada Familia zu berachten.

Kleiner Tipp: der hintere Lift, der in die Türme der Fassade der Geburt Christi hinauf führt, ist die Schlange um einiges kürzer. Beim Abstieg lohnt es sich die Treppen zu bentzen, denn nur so können Sie die absolut beeindruckenden Wendeltreppen sehen.

Nicht ganz 14 Euro kostet der Eintritt, Kinder bis 10 Jahre haben freien Eintritt. Die Preise sind also moderat und dafür kann man sogar die Werkstatt Gaudi´s sehen und das Museum der Sagrada Familia.

Verzierungen und Figuren an der Fassade

Sollten Sie Urlaub in oder um Barcelona machen, vielleicht auch nur eine Städtereise in die katalanische Metropole, dann besuchen Sie die Sagrada Familia. Eine solche Kathedrale werden Sie nirgends woanders finden. Hotels in Barcelona gibt es in jeder Preiskategorie und Klasse. Gehen Sie einfach mal auf Schnäppchenjagd, gönnen Sie sich ein Wochenende an der Küste des Mittelmeeres und besuchen Sie Barcelona.

Die Sagrada Familia-Stiftung, die sich und den Aufbau der Kirche allein aus Spendengeldern finanziert, hat kürzlich ein Video online gestellt das zeigt, wie die Kathedrale im fertigen Zustand aussehen wird.