Skifahren in Park City USA

Schnee, soweit das Auge reicht. Park City in den Rocky Mountains ist ein Tummelplatz für alle Ski-Liebhaber und Abenteurer. Egal ob mit oder ohne Bretter unter den Füßen: In Park City, dem größten Skigebiet der USA, gibt's im Winter Fun für jedermann.

Park City, im US-Bundesstaat Utah gelegen, hat zwar nur ein paar Tausend Einwohner – kann sich aber vor allem im Winter vor Touristen kaum retten. Denn hier gibt es das größte Skigebiet der USA, behauptet zumindest die Einheimischen. Kleine, tolle Hotels bieten hübsch eingerichtete Zimmer, Restaurants sorgen für Verköstigung und wer shoppen will wird ebenfalls fündig.

Das Skigebiet Park City

Das stimmt zumindest, was die ausgewiesenen Pisten angeht, die per Gondel oder Sessellift zu erreichen sind. Powder Mountain, ebenfalls in Utah, hat zwar mehr befahrbare Hektar – einige davon sind aber nur mit einer Pistenraupe zu erreichen. Wie man es auch dreht und wendet: Park City Mountain ist riesig, der Schnee besonders – so steht es auch auf jedem Auto-Nummernschild: „Der tollste Schnee der Welt.“ – Typisch amerikanisch halt.

Park City – Schnee und Film

Lange gab es drei Skigebiete, so genannte Resorts, in Park City, das etwa 50 Kilometer östlich von Salt Lake City gelegen ist: den Park City Mountain, Canyons und Deer Valley. Durch den Bau eines Verbindungslifts sind der Park City Mountain und das Gebiet Canyons seit vergangener Saison eines, Deer Valley ist weiterhin eigenständig.

Skifahren in den Rocky Mountains

Ein Mal im Jahr wird der kleine Ort in den Rocky Mountains von menschen förmlich überrascht. Im Januar veranstaltet Hollywood-Legende Robert Redford sein legendären Sundance Film Festival. Dementsprechend teuer sind dann die Zimmer in den Hotels, wenn man überhaupt noch ein freies findet. Dafür sind aber die Pisten leer, denn die meisten Menschen kommen wegen der Filme her – und Skifahrer sind für sich allein.

In Park City kann man jede Art von Wintersport machen, meist auch direkt vor der Haustür. Langlauf ist ein ebenso beliebter Sport wie Schneeschuhwandern. Auf den Sprungschanzen und der Bobbahn der Olympischen Spiele von 2002 können sich Abenteurer sogar in diesen Sportarten ausprobieren. Also Hals- und Beinbruch…

Park City in Utah

Der Schnee hat für alle Wintersport-Arten die richtige Konsistenz: Mit den Schneeschuhen findet man guten Stand, und auch die Langläufer brauchen keine Sorge haben, in den zahlreichen Loipen auf vereistem Terrain laufen zu müssen.

Mit dem Skidoo unterwegs

Für Fans schwerer Maschinen mit laut röhrenden Motoren ist Park City das Paradies schlechthin. Das Skidoo ist in Utah ein ganz normales Fortbewegungsmittel wie bei uns das Auto. Über steile Pfade und enge Wege geht es durch den tiefen Schnee auf die Gipfel. Die Strecken in dieser wunderschönen Natur auf 2600 Metern Höhe sind beeindruckend – und trotz strahlenden Sonnenscheins ist es eiskalt im Wind. Die Marikaner sagen dazu „Nippy“ – wenn die Tage trocken und kalt sind. Wenn man hier von „unter Null“ spricht, ist es allerdings richtig kalt, denn das bezeichnet die Temperatur auf der Fahrenheit-Skala. Null Grad Fahrenheit sind minus 18 Grad Celsius. Dazu kommt trockene Luft.

Auch wenn natürlich das Business in den USA nicht zu kurz kommt, verspürhen die Menschen in Park City eine gewisse Lockerheit. Freundlich, hilfsbereit, humorvoll – so ein bísschen anders als im hektischen Alpengebiet. Park City ist auf jeden Fall einen Urlaub wert – Schnee ohne Ende, eine atemberaubende Kulisse – was will man mehr?

Park City in Utah

Jamaika im Video

Jamaika, dass klingt nach Sonne, Strand und Meer, nach, Reggae und entspannter Urlaubsidylle. Wo wie sieht es hinter den Kulissen dieses Reiseziels aus. Jamaika ist auch ein armes Land mit vielen sozialen Problemen. Das Promo-Video zeigt Ihnen alle Seiten des Landes, das ebenso abwechslungsreich wie interessant ist. Gerade für Reisende die abseits des Pauschal-Tourismus einen Blick unter die Oberfläche werfen wollen, bieten sich hier anregende Einblicke des karibischen Inselstaats.
 

   

Reisebericht San Francisco

San Francisco ist sicher eine der bekanntesten Städte der Welt! Golden Gate Bridge, Cabel Cars, Alcatraz – aber als ich da war, war es vor allem kalt und windig. Das Wetter war also eher unangenehm, doch über die Stadt kann man sagen, dass sie wirklich sehr reizvoll ist. Sehr gutes Essen, ein weltoffenes Klima und so ganz anders als die anderen amerikanischen Städte. Auf unserer Route durch die Staaten wollten wir hier unbedingt Station machen und ja, es hat sich gelohnt. Ein kurzer Reisebericht über Frisco, die Stadt des Summer of Love.

In den Strassen von San Francisco

Gerade der Umstand, dass San Francisco so eine ganz andere Stadt ist als unsere bisherigen Stationen im Südwesten wie Dallas oder Los Angeles, macht die Stadt besonders. Nicht nur die Physiologie ist komplett verschieden als die meisten US-amerikanischen Städte, sondern diese Stadt hat Charisma, evtl. vergleichbar noch mit Boston. Hier findet man so viele unterschiedliche Gruppen an Menschen, an unterschiedlichen Kulturen, Sprachen und Lebensstilen und die Spanne zwischen alternativer Hippie-Szene reicht bis zu den modernen IT-Nerd-Geeks.

San Francisco bei Nacht

In Frisco, wie es die Amerikaner nennen, kann man sich an fast jeder Ecke von seinen klischeehaften Bildern bedienen lassen. Man fährt in den überfüllten, bimmelnden Cable Cars durch die Stadt, hat den Song von Scott Mckenzie im Ohr und folgt dem Auf und Ab der steilen Strassen. Es geht vorbei an bunten viktorianischen Häusern, die mit ihren Details und Fraben das Auge erfreuen – und im nächsten Moment sieht man den Obdachlosen, de rmit all seinem Hab und Gut durch die Strasse zieht. An der nächsten Ecke steht ein Hippie, in dicke Rauchwolken gehüllt, während gleich daneben ein Asia-Imbiss köstliche Speisen zubereitet. Und dann sind da noch die getönten, voll technologisierten Busse des Silicon Valley, die die Mitarbeiter jeden Tag in den Süden fahren.

Das asiatische Viertel in San Francisco

Die Stadt macht richtig neugierig, denn man möchte sehen was sich hinter der nächsten Ecke verbirgt. An Sehenswürdigkeiten gibt es einige zu bestaunen und man kann sie per Fuß oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bequem erreichen. Mit dem Auto, auch so ein Gegensatz zu anderen amerikanischen Städten, lässt sich San Francisco auf Grund der engen, steilen Strassen nicht gut erkunden. Wir hatten uns für zwei Tage einen riesigen SUV gemietet und es war eher anstrengend, wobei es Spaß gemacht hat die bekannte Lombard Street zu fahren, die so steil ist, dann man Serpentinen reingebaut hat.

Unbedingt ansehen sollte man sich Fisherman’s Wharf mit seinen zahlreichen Piers, Geschäften und Restaurants – ein wahrer Touristenmagnet. Highlights sind der Fisch-Imbiss mit der Spezialität Clam Chowder und der Pier 39 mit dem heulenden Seehund-Zoo. Es darf auch nicht der Ausflug zum legendären Alcatraz fehlen, bekannt aus zahreichen Filmen, dafür unbedingt einen halben Tag einplanen.

Was wir nur nebenbei „mitnehmen“ wollten und sich dann als sehr interessant und spannend erwiesen hat ist das Exploratorium. Das Museum bietet unendlich viele Experimente aus allen möglichen Bereichen die man selber ausprobieren kann und so die Phänomene unserer Welt besser verstehen kann.

Pier 39 mit seinen Seehunden

Nicht zuletzt durch den Hollywood-Film „Milk“ wollten wir unbedingt das Viertel The Castro sehen, wo Harvey Milk Geschichte geschrieben hat und The Haight, dass noch heute für den Summer of Love steht. Jetzt findet man in den bunten Vierteln Hippie-Homo-Tourismus, der sich zwischen moderner Bohème und Überbleibseln der einstigen revolutionären Ursprungskultur einbettet. Ganz angepasst isst man zwischen Headshops, Boutiquen und Zielgruppen orientierten Bars und schwebt dabei in der Nostalgie der 60er und 70er Jahre und wäre am liebsten selber dabei gewesen.

The Castro in San Francisco

Als Fazit und Erfahrung unserer Reise nach San Francisco können wir sagen, dass sich hier, im gegensatz zu den anderen Metropolen der Westküste, eine „echte“ Stadt mit „echten“ Menschen befindet. Hollywood mit seinem Glamour ist nicht weit weg, Los Angeles, diese aufgeräumte, weite Stadt – hier in Frisco gibt es die Wirklichkeit zu sehen, zum Teil schmuddlige, heruntergekommene Ecken, eine laute Stadt die lebt und irgendwie „ehrlicher“ rüberkommt. Zum Teil wirkt das auch ernüchternd, aber im Ganzen doch viel facettenreicher und interessanter als so manche Weltstadt.

Zum Schluß noch eins. DAS Wahrzeichen der Stadt ist sicher die Golden Gate Bridge. Wir waren 4 Tage in der Stadt und haben sie nicht einmal gesehen. Gibt es sie wirklich? Tja, die Brücke war durchgehend von Nebelschwaden umlagert. Wir sind mal drüber gefahren, aber ansonsten konnten wir von diesem Touristen-Highlight nicht viel sehen – dafür aber eine interessante Stadt.

Ins Zentrum der Politik – Washington

Washington – jeder kennt die Stadt, seine Sehenswürdigkeiten, seinen berühmtesten Einwohner, doch die wenigsten waren schon einmal dort. Wenn es um Reisen und Urlaub in den USA geht, denkt man sofort an New York, an Las Vegas, den Grand Canyon oder die Strände Miami´s. Doch Washington für eine Städtereise erkunden? In diesem Sommer haben wir es gewagt und der Besuch in der Hauptstadt der USA wird zu einer wahren Hitzeschlacht. Trotzdem sind wir im Anschluss angenehm überrascht über unser Reiseziel und die Menschen die wir dort kennengelernt haben.

Flug und Einreise waren unkompliziert, auch wenn man sich an die Strenge der Sicherheitsbehörden erstmal gewöhnen muss. Was uns auffällt ist die Freundlichkeit der Washingtonians, die sich ganz anders als die New Yorker auch mal Zeit für einen Smalltalk nehmen. Mit dem Taxi-Fahrer kommen wir auf der Fahrt in unser Hotel ins Gespräch und erfahren, dass er schon mal in Hamburg war und Hamburger liebt – „I love Hamburg. Thank you for visiting Washington“ und schon wartet der nächste Fahrgast auf ihn. Unser Hotel in Washington liegt zemtrumsnah, denn so können wir alle Sehenswürdigkeiten schnell erreichen und sind mittendrin im Ort der Macht.

Das Naturkundemuseum von Washington

Was wir vorab als Reiseempfehlung aussprechen können: von Reisen nach Washington im Hochsommer ist grundsätzlich abzuraten – es ist einfach nur heiß. Als wir am nächsten Vormittag von der Smithsonian-Haltestelle Richtung National Mall laufen, sind wir durchgeschwitzt und nur Dank unserer Hüte, die wir in einem Eckladen erstanden haben, laufen wir nicht mit hochrotem Kopf durch die Stadt. Ein Passant ruft uns im Vorbeigehen noch „It´s really warm“ zu – wir hätten es fast nicht bemerkt. Wir flüchten schon fast ins National Mudeum of Natural History, da wir in diesem Moment den wert einer Klimaanlage so richtig zu schätzen wissen. Wer die Filme aus „Nachts im Museum“ kennt – hier sind wir.

Die Vielzahl an lebensgroß ausgestellten Tieren ist wirklich beeindruckend und auch mit unseren sicher nicht perfekten Englisch-Kenntnissen erfahren wir viel Neues. Das ganze Museum zu erkunden würde sicher mehr als einen Vormittag in Anspruch nehmen und so beschränken wir uns nur auf das, was uns wirklich interessiert. Den Besuch können wir aber nur empfehlen und gehört mit Sicherheit auf das Programm einer Washington-Reise. Unser Tipp: Nehmen Sie sich Zeit!

Das Jefferson-Memorial in Washington

Jeder ernst gemeinte Washington Tripp sollte unbedingt zur National Mall führen und besonders am frühen Abend ist das ein beeindruckendes Schauspiel. Von allen Himmelsrichtungen kann man ein monumentales Bauwerk bestaunen. Im Norden kann man das White House erblicken, im Süden das Thomas Jeffersion Memorial, im Westen, hinter dem Reflecting Pool, der aus Forrest Gump bekannt ist, befindet sich das Lincoln Memorial und im Süden schließlich das Herz der amerikanischen Politik, das Kapitol. Obwohl wir vorhe rnoch nie hier waren, kommt es einem doch sehr bekannt vor, den politischen Nachrichten sei Dank. Bei einer Führung durch das Kapitol erfahren wir, dass die 6 Tonnen schwere Figur auf der Kuppel Freedom heißt, also Freiheit, und paradoxerweise hauptsächlich von Sklaven erbaut wurde.

Das Kapitol - Herz der amerikanischen Politik

Einen besonderen Reiz der National Mall macht die Historie aus. Hier hielt Martin Luther King seine berühmte „I have a dream“ Rede, und hier fanden sich 2009 über 2 Millionen Menschen zur Amtseinführung von Barack Obama ein.

Die National Mall

Am nächsten Tag geht es zum White House, zum Regierungssitz des amerikanischen Präsidenten. Wegen Renovierungsarbeiten ist eine Führung nicht möglich und so müssen wir uns mit dem Anblick von außen begnügen. Mittag essen wir in einem der zahlreichen Restaurants. Viele in Kostüm oder Anzug gekleidete Menschen umschwirren uns, sicher Regierungsangestellte oder aus den zahlreichen Anwalts-Kanzleien der Stadt. Wer John Grisham gelesen hat, wird Bescheid wissen.

Was uns auffällt sind die vielen mittelamerikanischen Einwohner, die besonders den Niedriglohn-Jobs nachgehen. Überalls kann man sie in der Stadt sehen und wer genauer hinschaut, sieht auch eine gewisse Distanz zu den einheimischen „Weißen“. Ich hatte vorher „América“ von T.C. Boyle gelesen, in dem es um das Schicksal illegaler mexikanischer Einwohner geht und um die Angst der etablierten weißen Oberschicht. Obwohl sich gerade an der Ostküste viele als liberal bezeichnen, fordern sie doch mehr Härte im Kampf gegen illegale Einwanderer. Ein Problem das sich wohl weltweit bemerkbar macht.

Washingston am Abend

Den Nachmittag verbringen wir wieder auf der National Mall. Lincoln und Jefferson Memorial stehen auf dem Programm. Da die Entfernungen doch groß sind, nehmen wir zwischendurch immer wieder das Taxi – auch um der Hitze zu entgehen. In den frühen Abendstunden geht es dann zurück zum Hotel. Wir wollen zeitiger ins Bett, denn am nächsten Morgen geht es früh zum Flughafen und zu unserem nächsten Ziel – Los Angeles, die Stadt der Engel an der Westküste der USA.

Kuba erleben

Schon seit einigen Jahren ist Kuba eines unserer Reiseziele, um das Land noch zu seiner sozialistischen Zeit zu erleben. Seit Kuba immer mehr den westlichen Touristen geöffnet wird, geginnt es sich zu verändern und seinen ganz eigenen Charme zu verlieren. Besonders die USA lockern die Sanktionen gegen den kleinen Inselstaat und in wenigen Jahren wird Kuba zu einer der Top-Urlaubsziele der Amerikaner, da es quasi direkt vor der Haustür liegt.

Auf unserer Reise wollen wir das „alte“ Kuba mit seiner wunderschönen Hautpstadt Havanna sehen, und das neue Kuba mit dem quirligen Badeort Varadero. Die beiden Städte liegen etwa 3 Stunden Autfahrt voneinander entfernt. Varadero ist uns in einem TV-Bericht aufgefallen und wir sind neugierig, diese neue Seite von Kuba kennenzulernen.

Havanna aus der Luft

Nach einem 9-stündigen Flug landen wir sicher im altehrwürdigen Havanna. Beim Anflug sind wir überrascht, wie groß die Stadt ist. Mittlerweile zählt Havanna mit den Vororten über 2 Millionen Einwohner und immer mehr Menschen vom Land zieht es auf der Suche nach dem Glück in die Metropole. Die Fahrt vom Flughafen Jose Marti in den Innenstadt geht zügig und unkompliziert. Die meisten Hotels befinden sind im gediegenen Diplomatenviertel und am Rande der Altstadt. In Havanna gibt es inzwischen gute Hotels in allen Preiskategorien die auch modernen Ansprüchen genügen. Empfehlenswert ist das im Kolonialstil errichtete, am geschichtsträchtigen „Parque Central“ gelegene Hotel gleichen namens entschieden. Vom ersten Augenblick an fühlen wir uns hier wohl. Die Bediensteten lesen einem förmlich alle Wünsche von den Augen ab und wir geniessen ein hervorragendes Abendessen – gegrillte Scampis mit Reis und tropischen Fruchtsalat.

Oldtimer in den Strassen von Havanna

Am nächsten Vormittag erkunden wir Havanna, dass seinen ganz besonderen, eigenen Flair hat. Man fühlt sich quasi in die 50er Jahre zurückversetzt. Überall in den Strassen wimmelt es von alten, bunten Oldtimern. Die Lieblingsbeschäftigung der Autobesitzer ist das Cruisen – das gemütliche Hin- und Herfahren auf den Hauptstrassen der Stadt. Automatisch zieht es die Blicke der Mädchen und jungen Frauen auf sich – und dementsprechend liebevoll werden die Autos gepflegt.

Auf der Malecon, dem Boulevard direkt am Meer, kommen wir mit einem der stolzen Autobesitzer ins Gespräch. Lachend meinte er zu uns, dass er öfter unter dem Auto liegt als auf seiner Frau. Sein Freund gleich daneben verweist darauf, dass es keine Ersatzteile aus den USA gäbe und man sich eben selbst zu helfen wissen muss…!

Das alte Kuba erleben

Eine Stadtrundfahrt darf in Havanna nicht fehlen. Auf ihr bekommen wir die Highlights der Hafenstadt serviert: als erstes den Gouverneurspalast und die Hafenfestung, die Castillo de la Real Fuerza, dann den Platz der Revolution und zum Schluss geht es in die Altstadt. Diese ist bereits seit 1982 UNSESCO-Weltkulturerbe-Liste und gehört zu den ältesten spanischen Kolonialsiedlungen. Und es lohnt sich! Mit über 900 Bauwerken historischer Relevanz im barocken oder neoklassischen Stil schaut man ein Stück weit in die Geschichte zurück. An der berühmten kilometerlangen Uferpromenade „Malecon“ tummeln sich Tag und Nacht Machos, Drogenhändler, Touristenfänger und leichte Mädchen. An den angrenzenden Bars dringt Salsa-Musik und vereinigt sich mit der Brandung des Meeres die an die hohe Kaimauer tost. So hört sich Havanna an, tagsüber etwas fürs Auge, nachts ein Rausch der Sinne.

Als Tipp können wir die „La Cabana“ empfehlen, die größte Befestigungsanlage der Spanier in Amerika. An ihr schließt sich das berühmte Fort „Castillo de los Tres Reyes del Morro“ aus dem 18. Jahrhundert an, auf dem sich seit 1844 der berühmte Leutturm Havannas befindet.

Die Malecon am Abend

Am zweiten Tag unseres Havanna-Aufenthaltes stehen das Capitolio, das Revolutionsmuseum, das Gran Teatro de la Habana und die bedeutende Ballett-Akademie auf dem Programm. Wie fühlen uns in die Zeit eines Ernest Hemmingways, eines Che Guevaras und Jose Martis zurück versetzt. Das ist das alte Kuba, von dem so viel erzählt und berichtet wird – und das wohl bald der Vergangenheit angehören wird. Als Schlußpunkt haben wir uns die Kathedrale von Havanna, die Catedral de San Cristobal de la Habana, aufgehoben. Sie liegt ebenfalls in der Altstadt und ist von unserem Hotel bequem per Fuss zu erreichen. In dem Barockbau aus dem 18. Jahrhundert ruhten bis zum Jahr 1898 die Gebeine Christopher Kolumbus.

Die Kathedrale von Havanna

Nach den drei Tagen in Havanna geht es nach Varadero. Der Urlaubsort ist mit dem Flugzeug zu erreichen, wir entscheiden uns aber für das Taxi. Unser Hotel ist ohne Übertreibung als Luxus-Resort zu bezeichnen. Inmitten eines tropischen Gartens gelegen, der von einer Hunderschaft Gärtner gepflegt und gehegt wird, ist sofort Urlaubsstimmung da. Der Strand ist wunderschön und sauber und wir stürzen uns erstmal in die Fluten.

Essen und Service suchen seinesgleichen. Die Kellner sind sofort zur Stelle, wenn man auch nur kurz die Augenbrauen hebt. Auch wenn sicher auf Trinkgeld gehofft wird, haben wir nie das Gefühl, dass die Freundlichkeit aufgesetzt wirkt.
Die Tage in Varalero vergehen wie im Fluge. Tage am Strand wechseln sich mit Ausflügen in die nahe Umgebung ab, Wellness in Form von Massagen und Bädern und vor allem das leckere Essen bieten Entspannung pur. Für Unternehmungslustige ist in dem quirligen Ort immer etwas los und selbst bis in die späte Nacht haben diverse Clubs für Tanzwütige offen.

Vor allem der traumhafte Strand hat es uns aber abgetan. Hier lässt es sich herrlich entspannen, hier hat man Urlaub. Kuba ist auf alle Fälle eine Reise wert. Freundliche Menschen, leckeres Essen, traumhafte Strände und das „alte“ Havanna bieten ein abwechslungsreiches Programm. Das Land ist ideal für einen Urlaub geeignet und bietet vielfältige Reiseerfahrungen – lassen Sie sich von dem Charme verführen.

Traumhafter Strand in Varalero