Reisebericht San Francisco

San Francisco ist sicher eine der bekanntesten Städte der Welt! Golden Gate Bridge, Cabel Cars, Alcatraz – aber als ich da war, war es vor allem kalt und windig. Das Wetter war also eher unangenehm, doch über die Stadt kann man sagen, dass sie wirklich sehr reizvoll ist. Sehr gutes Essen, ein weltoffenes Klima und so ganz anders als die anderen amerikanischen Städte. Auf unserer Route durch die Staaten wollten wir hier unbedingt Station machen und ja, es hat sich gelohnt. Ein kurzer Reisebericht über Frisco, die Stadt des Summer of Love.

In den Strassen von San Francisco

Gerade der Umstand, dass San Francisco so eine ganz andere Stadt ist als unsere bisherigen Stationen im Südwesten wie Dallas oder Los Angeles, macht die Stadt besonders. Nicht nur die Physiologie ist komplett verschieden als die meisten US-amerikanischen Städte, sondern diese Stadt hat Charisma, evtl. vergleichbar noch mit Boston. Hier findet man so viele unterschiedliche Gruppen an Menschen, an unterschiedlichen Kulturen, Sprachen und Lebensstilen und die Spanne zwischen alternativer Hippie-Szene reicht bis zu den modernen IT-Nerd-Geeks.

San Francisco bei Nacht

In Frisco, wie es die Amerikaner nennen, kann man sich an fast jeder Ecke von seinen klischeehaften Bildern bedienen lassen. Man fährt in den überfüllten, bimmelnden Cable Cars durch die Stadt, hat den Song von Scott Mckenzie im Ohr und folgt dem Auf und Ab der steilen Strassen. Es geht vorbei an bunten viktorianischen Häusern, die mit ihren Details und Fraben das Auge erfreuen – und im nächsten Moment sieht man den Obdachlosen, de rmit all seinem Hab und Gut durch die Strasse zieht. An der nächsten Ecke steht ein Hippie, in dicke Rauchwolken gehüllt, während gleich daneben ein Asia-Imbiss köstliche Speisen zubereitet. Und dann sind da noch die getönten, voll technologisierten Busse des Silicon Valley, die die Mitarbeiter jeden Tag in den Süden fahren.

Das asiatische Viertel in San Francisco

Die Stadt macht richtig neugierig, denn man möchte sehen was sich hinter der nächsten Ecke verbirgt. An Sehenswürdigkeiten gibt es einige zu bestaunen und man kann sie per Fuß oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bequem erreichen. Mit dem Auto, auch so ein Gegensatz zu anderen amerikanischen Städten, lässt sich San Francisco auf Grund der engen, steilen Strassen nicht gut erkunden. Wir hatten uns für zwei Tage einen riesigen SUV gemietet und es war eher anstrengend, wobei es Spaß gemacht hat die bekannte Lombard Street zu fahren, die so steil ist, dann man Serpentinen reingebaut hat.

Unbedingt ansehen sollte man sich Fisherman’s Wharf mit seinen zahlreichen Piers, Geschäften und Restaurants – ein wahrer Touristenmagnet. Highlights sind der Fisch-Imbiss mit der Spezialität Clam Chowder und der Pier 39 mit dem heulenden Seehund-Zoo. Es darf auch nicht der Ausflug zum legendären Alcatraz fehlen, bekannt aus zahreichen Filmen, dafür unbedingt einen halben Tag einplanen.

Was wir nur nebenbei „mitnehmen“ wollten und sich dann als sehr interessant und spannend erwiesen hat ist das Exploratorium. Das Museum bietet unendlich viele Experimente aus allen möglichen Bereichen die man selber ausprobieren kann und so die Phänomene unserer Welt besser verstehen kann.

Pier 39 mit seinen Seehunden

Nicht zuletzt durch den Hollywood-Film „Milk“ wollten wir unbedingt das Viertel The Castro sehen, wo Harvey Milk Geschichte geschrieben hat und The Haight, dass noch heute für den Summer of Love steht. Jetzt findet man in den bunten Vierteln Hippie-Homo-Tourismus, der sich zwischen moderner Bohème und Überbleibseln der einstigen revolutionären Ursprungskultur einbettet. Ganz angepasst isst man zwischen Headshops, Boutiquen und Zielgruppen orientierten Bars und schwebt dabei in der Nostalgie der 60er und 70er Jahre und wäre am liebsten selber dabei gewesen.

The Castro in San Francisco

Als Fazit und Erfahrung unserer Reise nach San Francisco können wir sagen, dass sich hier, im gegensatz zu den anderen Metropolen der Westküste, eine „echte“ Stadt mit „echten“ Menschen befindet. Hollywood mit seinem Glamour ist nicht weit weg, Los Angeles, diese aufgeräumte, weite Stadt – hier in Frisco gibt es die Wirklichkeit zu sehen, zum Teil schmuddlige, heruntergekommene Ecken, eine laute Stadt die lebt und irgendwie „ehrlicher“ rüberkommt. Zum Teil wirkt das auch ernüchternd, aber im Ganzen doch viel facettenreicher und interessanter als so manche Weltstadt.

Zum Schluß noch eins. DAS Wahrzeichen der Stadt ist sicher die Golden Gate Bridge. Wir waren 4 Tage in der Stadt und haben sie nicht einmal gesehen. Gibt es sie wirklich? Tja, die Brücke war durchgehend von Nebelschwaden umlagert. Wir sind mal drüber gefahren, aber ansonsten konnten wir von diesem Touristen-Highlight nicht viel sehen – dafür aber eine interessante Stadt.

Ins Zentrum der Politik – Washington

Washington – jeder kennt die Stadt, seine Sehenswürdigkeiten, seinen berühmtesten Einwohner, doch die wenigsten waren schon einmal dort. Wenn es um Reisen und Urlaub in den USA geht, denkt man sofort an New York, an Las Vegas, den Grand Canyon oder die Strände Miami´s. Doch Washington für eine Städtereise erkunden? In diesem Sommer haben wir es gewagt und der Besuch in der Hauptstadt der USA wird zu einer wahren Hitzeschlacht. Trotzdem sind wir im Anschluss angenehm überrascht über unser Reiseziel und die Menschen die wir dort kennengelernt haben.

Flug und Einreise waren unkompliziert, auch wenn man sich an die Strenge der Sicherheitsbehörden erstmal gewöhnen muss. Was uns auffällt ist die Freundlichkeit der Washingtonians, die sich ganz anders als die New Yorker auch mal Zeit für einen Smalltalk nehmen. Mit dem Taxi-Fahrer kommen wir auf der Fahrt in unser Hotel ins Gespräch und erfahren, dass er schon mal in Hamburg war und Hamburger liebt – „I love Hamburg. Thank you for visiting Washington“ und schon wartet der nächste Fahrgast auf ihn. Unser Hotel in Washington liegt zemtrumsnah, denn so können wir alle Sehenswürdigkeiten schnell erreichen und sind mittendrin im Ort der Macht.

Das Naturkundemuseum von Washington

Was wir vorab als Reiseempfehlung aussprechen können: von Reisen nach Washington im Hochsommer ist grundsätzlich abzuraten – es ist einfach nur heiß. Als wir am nächsten Vormittag von der Smithsonian-Haltestelle Richtung National Mall laufen, sind wir durchgeschwitzt und nur Dank unserer Hüte, die wir in einem Eckladen erstanden haben, laufen wir nicht mit hochrotem Kopf durch die Stadt. Ein Passant ruft uns im Vorbeigehen noch „It´s really warm“ zu – wir hätten es fast nicht bemerkt. Wir flüchten schon fast ins National Mudeum of Natural History, da wir in diesem Moment den wert einer Klimaanlage so richtig zu schätzen wissen. Wer die Filme aus „Nachts im Museum“ kennt – hier sind wir.

Die Vielzahl an lebensgroß ausgestellten Tieren ist wirklich beeindruckend und auch mit unseren sicher nicht perfekten Englisch-Kenntnissen erfahren wir viel Neues. Das ganze Museum zu erkunden würde sicher mehr als einen Vormittag in Anspruch nehmen und so beschränken wir uns nur auf das, was uns wirklich interessiert. Den Besuch können wir aber nur empfehlen und gehört mit Sicherheit auf das Programm einer Washington-Reise. Unser Tipp: Nehmen Sie sich Zeit!

Das Jefferson-Memorial in Washington

Jeder ernst gemeinte Washington Tripp sollte unbedingt zur National Mall führen und besonders am frühen Abend ist das ein beeindruckendes Schauspiel. Von allen Himmelsrichtungen kann man ein monumentales Bauwerk bestaunen. Im Norden kann man das White House erblicken, im Süden das Thomas Jeffersion Memorial, im Westen, hinter dem Reflecting Pool, der aus Forrest Gump bekannt ist, befindet sich das Lincoln Memorial und im Süden schließlich das Herz der amerikanischen Politik, das Kapitol. Obwohl wir vorhe rnoch nie hier waren, kommt es einem doch sehr bekannt vor, den politischen Nachrichten sei Dank. Bei einer Führung durch das Kapitol erfahren wir, dass die 6 Tonnen schwere Figur auf der Kuppel Freedom heißt, also Freiheit, und paradoxerweise hauptsächlich von Sklaven erbaut wurde.

Das Kapitol - Herz der amerikanischen Politik

Einen besonderen Reiz der National Mall macht die Historie aus. Hier hielt Martin Luther King seine berühmte „I have a dream“ Rede, und hier fanden sich 2009 über 2 Millionen Menschen zur Amtseinführung von Barack Obama ein.

Die National Mall

Am nächsten Tag geht es zum White House, zum Regierungssitz des amerikanischen Präsidenten. Wegen Renovierungsarbeiten ist eine Führung nicht möglich und so müssen wir uns mit dem Anblick von außen begnügen. Mittag essen wir in einem der zahlreichen Restaurants. Viele in Kostüm oder Anzug gekleidete Menschen umschwirren uns, sicher Regierungsangestellte oder aus den zahlreichen Anwalts-Kanzleien der Stadt. Wer John Grisham gelesen hat, wird Bescheid wissen.

Was uns auffällt sind die vielen mittelamerikanischen Einwohner, die besonders den Niedriglohn-Jobs nachgehen. Überalls kann man sie in der Stadt sehen und wer genauer hinschaut, sieht auch eine gewisse Distanz zu den einheimischen „Weißen“. Ich hatte vorher „América“ von T.C. Boyle gelesen, in dem es um das Schicksal illegaler mexikanischer Einwohner geht und um die Angst der etablierten weißen Oberschicht. Obwohl sich gerade an der Ostküste viele als liberal bezeichnen, fordern sie doch mehr Härte im Kampf gegen illegale Einwanderer. Ein Problem das sich wohl weltweit bemerkbar macht.

Washingston am Abend

Den Nachmittag verbringen wir wieder auf der National Mall. Lincoln und Jefferson Memorial stehen auf dem Programm. Da die Entfernungen doch groß sind, nehmen wir zwischendurch immer wieder das Taxi – auch um der Hitze zu entgehen. In den frühen Abendstunden geht es dann zurück zum Hotel. Wir wollen zeitiger ins Bett, denn am nächsten Morgen geht es früh zum Flughafen und zu unserem nächsten Ziel – Los Angeles, die Stadt der Engel an der Westküste der USA.

Reisetipps für die USA

Die USA sind eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen und denkt man an New York, den Grand Canyon oder oder Miami Beach kann man das auch verstehen. Doch ein Urlaub in Amerika will gut geplant sein und von der Buchung bis zum Reisebeginn gibt es einige Dinge zu beachten. Damit Sie nicht das Gefühl haben etwas wichtiges vergessen zu haben, geben wir Ihnen eine Checkliste für die USA Reise an die Hand.

Für eine gute Reiseplanung ist eine Checkliste sehr nützlich, gerade wenn es etwas weiter geht. Ohne ESTA am Flughafen zu stehen sorgt für entsetzte Gesichter und auch die Einreisebestimmungen sind nicht ganz unwichtig. Damit Ihre USA-Reise ein unvergessliches Erlebnis wird, werfen Sie einen Blick auf unsere Checkliste – und wir würden uns über eine Empfehlung freuen.

Reisetipps für die USA

Erste Überlegungen für die USA-Reise

Anders als bei spontanen Städtereisen oder der Urlaub auf Mallorca beginnt die Reiseplanung für eine USA Reise schon einige Monate im Vorraus. Was viele Reisende jedoch nicht beachten ist die beste Reisezeit. In den USA ist Mai und September ideal, in der Hauptsaison von Juni bis August sollten Sie mit der ein oder anderen Einschränkung rechnen. Ob Hurrikans, Tornados oder Schneestürme – die Wetterbedingungen in den USA sind eine Dimension größer als in Europa und sollten nicht außer acht gelassen werden.

Wenn Sie eine Rundreise durch die USA oder Teile der Staaten planen, sollten Sie sich für einen Mietwagen oder ein Wohnmobil entscheiden. Davon hängt sowohl die Kalkulation der Reisekosten als auch der Routenplanung ab. Informaieren Sie sich ausführlich über die Reiseziele. Die Nationalparks, Sehenswürdigkeiten und großen Städte wie San Francisco, New York oder Las Vegas bieten viele wichtige Informationen. Vergessen Sie nicht die Dimensionen dieses Landes. Die verschiedenen Ziele zu erreichen braucht Zeit und daher sollte Ihre Reiseroute realistisch gewählt sein.

 

Planen und Buchen

Spätestens 3-4 Monate vor der geplanten USA Reise wird es Zeit die Flugbuchungen vorzunehmen und auch den Mietwagen/das Wohnmobil von der Checkliste abzuhaken. Das Vorbuchen von Motels, Campingpltzen oder Hotels hat sicher seine Vor- und Nachteile, aber gerade in der Hauptsaison ist es bei Reisen in die Nationalparks zu empfehlen.

Machen Sie sich mit den Einreisebestimmungen der USA vertraut. Vor allem ein gültiger Reisepass ist sehr wichtig. Ebenso sollten Sie an eine Auslandsreiseversicherung, an Kreditkarten sowie Kartenmaterial für Ihre Reiseroute denken.

Reisehinweise für Ihren USA Urlaub

Je näher der Reisebeginn rückt, desto größer wird die Aufregung und Vorfreude. Vorher gilt es jedoch noch einige Punkte von der Checkliste abzuhaken. Ganz wichtig – die ESTA muss bei einer Einreise mit dem Flugzeug vorher online angefordert werden. Kontrollieren Sie Ihre Elektronik und Handys auf Kompatibilität, denn ein Adapter für Stromstecker sollte nicht fehlen. besorgen Sie sich bei Ihrer Bank ausreichend Bargeld oder Travelers Cheques.

Damit Sie ruhigen Gewissens abfliegen könne, sollten Sie auch jemanden haben, der sich um Ihr zu Hause und die Post kümmert.

 

Wenns ans Packen geht

2-3 Tage vor der Reise sollten die wichtigen Sachen abgehakt sein und nur noch das Packen steht auf der Checkliste. Packen Sie alle Koffer und Taschen einmal auf Probe um sie wiegen zu können und am Flughafen keine böse Überraschung zu erleben.

Gefährliche Gegenstände wie Nagelscheren und Flüssigkeiten wie Deos dürfen nicht im Handgepäck mitgeführt werden, sofern Flüssigkeiten nicht in einem mac. 1 Liter fassenden, verschließbaren Gefrierbeutel aufbewahrt werden und eine Einzelmenge von 100 ml nicht überschreiten.

Erstellen Sie vor Ihrer Abreise einige Kopien sämtlicher Unterlagen wie Reisepässe, Führerschein, reservierungen, Vouchers und der Auslandskrankenversicherung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von die Originalen auf, denn bei einem Verlust sollte nicht beides weg sein.

 

Vor dem Abflug

In der Regel können Sie etwa einen tage vor Abflug in die USA online einchecken und sich z.B. gute Sitzplätze sichern oder sich über evtl. Änderungen vom Flugplan informieren.

Packen Sie Ihre Koffer und Taschen und fahren Sie rechtzeitig zum Flughafen. Ein entspanntes Abheben ist der ideale Start in den Urlaub – und das gilt nicht nur für eine USA Reise.

Kuba erleben

Schon seit einigen Jahren ist Kuba eines unserer Reiseziele, um das Land noch zu seiner sozialistischen Zeit zu erleben. Seit Kuba immer mehr den westlichen Touristen geöffnet wird, geginnt es sich zu verändern und seinen ganz eigenen Charme zu verlieren. Besonders die USA lockern die Sanktionen gegen den kleinen Inselstaat und in wenigen Jahren wird Kuba zu einer der Top-Urlaubsziele der Amerikaner, da es quasi direkt vor der Haustür liegt.

Auf unserer Reise wollen wir das "alte" Kuba mit seiner wunderschönen Hautpstadt Havanna sehen, und das neue Kuba mit dem quirligen Badeort Varadero. Die beiden Städte liegen etwa 3 Stunden Autfahrt voneinander entfernt. Varadero ist uns in einem TV-Bericht aufgefallen und wir sind neugierig, diese neue Seite von Kuba kennenzulernen.

Havanna aus der Luft

Nach einem 9-stündigen Flug landen wir sicher im altehrwürdigen Havanna. Beim Anflug sind wir überrascht, wie groß die Stadt ist. Mittlerweile zählt Havanna mit den Vororten über 2 Millionen Einwohner und immer mehr Menschen vom Land zieht es auf der Suche nach dem Glück in die Metropole. Die Fahrt vom Flughafen Jose Marti in den Innenstadt geht zügig und unkompliziert. Die meisten Hotels befinden sind im gediegenen Diplomatenviertel und am Rande der Altstadt. In Havanna gibt es inzwischen gute Hotels in allen Preiskategorien die auch modernen Ansprüchen genügen. Empfehlenswert ist das im Kolonialstil errichtete, am geschichtsträchtigen "Parque Central" gelegene Hotel gleichen namens entschieden. Vom ersten Augenblick an fühlen wir uns hier wohl. Die Bediensteten lesen einem förmlich alle Wünsche von den Augen ab und wir geniessen ein hervorragendes Abendessen – gegrillte Scampis mit Reis und tropischen Fruchtsalat.

Am nächsten Vormittag erkunden wir Havanna, dass seinen ganz besonderen, eigenen Flair hat. Man fühlt sich quasi in die 50er Jahre zurückversetzt. Überall in den Strassen wimmelt es von alten, bunten Oldtimern. Die Lieblingsbeschäftigung der Autobesitzer ist das Cruisen – das gemütliche Hin- und Herfahren auf den Hauptstrassen der Stadt. Automatisch zieht es die Blicke der Mädchen und jungen Frauen auf sich – und dementsprechend liebevoll werden die Autos gepflegt.

Auf der Malecon, dem Boulevard direkt am Meer, kommen wir mit einem der stolzen Autobesitzer ins Gespräch. Lachend meinte er zu uns, dass er öfter unter dem Auto liegt als auf seiner Frau. Sein Freund gleich daneben verweist darauf, dass es keine Ersatzteile aus den USA gäbe und man sich eben selbst zu helfen wissen muss…!

Das alte Kuba erleben

Eine Stadtrundfahrt darf in Havanna nicht fehlen. Auf ihr bekommen wir die Highlights der Hafenstadt serviert: als erstes den Gouverneurspalast und die Hafenfestung, die Castillo de la Real Fuerza, dann den Platz der Revolution und zum Schluss geht es in die Altstadt. Diese ist bereits seit 1982 UNSESCO-Weltkulturerbe-Liste und gehört zu den ältesten spanischen Kolonialsiedlungen. Und es lohnt sich! Mit über 900 Bauwerken historischer Relevanz im barocken oder neoklassischen Stil schaut man ein Stück weit in die Geschichte zurück. An der berühmten kilometerlangen Uferpromenade "Malecon" tummeln sich Tag und Nacht Machos, Drogenhändler, Touristenfänger und leichte Mädchen. An den angrenzenden Bars dringt Salsa-Musik und vereinigt sich mit der Brandung des Meeres die an die hohe Kaimauer tost. So hört sich Havanna an, tagsüber etwas fürs Auge, nachts ein Rausch der Sinne.

Als Tipp können wir die "La Cabana" empfehlen, die größte Befestigungsanlage der Spanier in Amerika. An ihr schließt sich das berühmte Fort "Castillo de los Tres Reyes del Morro" aus dem 18. Jahrhundert an, auf dem sich seit 1844 der berühmte Leutturm Havannas befindet.

Die Malecon am Abend

Am zweiten Tag unseres Havanna-Aufenthaltes stehen das Capitolio, das Revolutionsmuseum, das Gran Teatro de la Habana und die bedeutende Ballett-Akademie auf dem Programm. Wie fühlen uns in die Zeit eines Ernest Hemmingways, eines Che Guevaras und Jose Martis zurück versetzt. Das ist das alte Kuba, von dem so viel erzählt und berichtet wird – und das wohl bald der Vergangenheit angehören wird. Als Schlußpunkt haben wir uns die Kathedrale von Havanna, die Catedral de San Cristobal de la Habana, aufgehoben. Sie liegt ebenfalls in der Altstadt und ist von unserem Hotel bequem per Fuss zu erreichen. In dem Barockbau aus dem 18. Jahrhundert ruhten bis zum Jahr 1898 die Gebeine Christopher Kolumbus.

Die Kathedrale von Havanna

Nach den drei Tagen in Havanna geht es nach Varadero. Der Urlaubsort ist mit dem Flugzeug zu erreichen, wir entscheiden uns aber für das Taxi. Unser Hotel ist ohne Übertreibung als Luxus-Resort zu bezeichnen. Inmitten eines tropischen Gartens gelegen, der von einer Hunderschaft Gärtner gepflegt und gehegt wird, ist sofort Urlaubsstimmung da. Der Strand ist wunderschön und sauber und wir stürzen uns erstmal in die Fluten.

Essen und Service suchen seinesgleichen. Die Kellner sind sofort zur Stelle, wenn man auch nur kurz die Augenbrauen hebt. Auch wenn sicher auf Trinkgeld gehofft wird, haben wir nie das Gefühl, dass die Freundlichkeit aufgesetzt wirkt. Die Tage in Varalero vergehen wie im Fluge. Tage am Strand wechseln sich mit Ausflügen in die nahe Umgebung ab, Wellness in Form von Massagen und Bädern und vor allem das leckere Essen bieten Entspannung pur. Für Unternehmungslustige ist in dem quirligen Ort immer etwas los und selbst bis in die späte Nacht haben diverse Clubs für Tanzwütige offen.

Vor allem der traumhafte Strand hat es uns aber abgetan. Hier lässt es sich herrlich entspannen, hier hat man Urlaub. Kuba ist auf alle Fälle eine Reise wert. Freundliche Menschen, leckeres Essen, traumhafte Strände und das "alte" Havanna bieten ein abwechslungsreiches Programm. Das Land ist ideal für einen Urlaub geeignet und bietet vielfältige Reiseerfahrungen – lassen Sie sich von dem Charme verführen.

Traumhafter Strand in Varalero

Schauspiel Perito Moreno

Argentinien ist bekannt für Fussball, Steaks und den Tango, doch seit einigen Jahren erfreut sich das zweitgrößte Land Südamerikas immer größerer Beliebtheit bei Touristen. Vor allem Patagonien, dieses weite und rauhe Land, zieht viele in seinen Bann. Fjorde, Berge, Gletscher und endlose Weite verbindet man mit dieser oft surrealen Landschaft – und gerade das macht wohl den Gegensatz zu vielen bekannten Reisezielen weltweit aus. Im Südwesten Argentiniens, in der Provinz Santa Cruz, ist eines der großartigsten Naturschauspiele des süamerikanischen Kontinents, der Perito-Moreno-Gletscher.

Auf dem Weg zum Perito Moreno

Bekannt ist der Gletscher dadurch, dass seine Glezscherzunge bis in den Lago Argentino hineinreicht und den südlichen Arm des Sees absperrt und aufstaut. Der Gletscher gehört zu den größten Touristenattraktionen des Landes und dementsprechend touristisch erschlossen. Die nächstgrößere Ortschaft ist das etwa 80 km entfernte El Calafate, beliebter Ausgangspunkt für Fahrten und Touren zum Gletscher, mit guten Übernachtungsmöglichkeiten in Hotels und Pensionen. Der Perito Moreno ist Teil des Nationalparks Glaciares, der als UNESCO-Weltnaturerbe eingestuft ist.

Ausflugsboot vor der Gletscherkante

Von El Calafate fahren im Sommer zweimal täglich Busse in Richtung des Nationalparks Los Glaciares. Touristen werden von ihren Hotels vom Busfahrer und Guide abgeholt und es geht in komfortablen Bussen zügig über die Strassen. Man kann auch mit einem Mietwagen bis zum Gletscher fahren, aber m it dem Bs ist es um einiges komfortabler. Die Fahrt dauert etwa zwei Stunden und aus den Fenstern kann man dieses rauhe Land bewundern, über das der böige patagonische Wind streicht. Unterwegs bekommen die Reisenden Mate-Tee, das Nationalgetränk der Argentinier. Die Fahrt führt am größten See Argentiniens entlang, des Lago Argentino, der etwa dreimal so groß ist wie der Bodensee. Gespeist wird der See durch die umgebenden Gletscher und fliesst dann über den Fluss Santa Cruz in den Atlantik.

Der Gletscher versperrt den See

Schon aus der Ferne ist die gewaltige Gletscherzunge zu sehen. Dunkle Wolken verhängen den Himmel und geben dem Ganzen eine dramatische Atmosphäre. Der Guide erklärt uns, dass der Perito Moreno eins der dynamischsten und am leichtesten zugänglichen Eisfelder der Erde ist, und sich auch deshlab so großer Beliebtheit erfreut. Bei der Gelegenheit erfahren wie auch wie so ein Gletscher entsteht. Vom Pazifik her schneien sich niederschlagsreiche Stürm an den Anden ab. Der Schnee sammelt sich und wird durch sein gewaltiges Gewicht zu Eis zusammengepresst. Nach und nach schiebt er sich dann hinab ins Tal und bildet diese beeindruckenden Gletscher.

Ankunft am Nationalpark Los Glaciares. Schon aus der Ferne ist die gewaltige Gletscherzunge zu erkennen. Der von dunklen Wolken verhangene Himmel setzt die Landschaft geradezu dramatisch in Szene. Der Glaciar Perito Moreno ist eines der dynamischsten und am leichtesten zugänglichen Eisfelder der Erde. Aber wie entsteht so ein gewaltiges Gletscher? Niederschlagsreiche Pazifikstürme schneien in den Anden ab. Der Schnee sammelt sich, wird durch sein gewaltiges Gewicht zu Eis gepresst und schiebt sich durch die Täler langsam abwärts.

Winziges Boot vor der Gletscherwand

Beeindruckend ist das azurblaue Wasser des Sees, auf dem sich einige Ausflugsboote befinden. Der vorgeschriebene Sicherheitsabstand zum Gletscher sind 100 Meter. Zu oft stürzen große Eisbrocken von der Gletscherwand ins Wasser und lösen dadurch hohe Wellen aus. Aber auch sind die bizarren Eisformen ein großartiges Schauspiel. Die von weiß bis tiefblau reichenden Fraben des Gletschers zeigen die ganze Vielfalt der Natur, ihre ganze majestätische Erhabenheit, aber auch die gewaltige Macht die hinter diesen Massen steckt. Fast ehrfüchtig steht man davor, staunt, ist beeindruckt.

Vom Guide erfahren wir, dass der Perito Gletscher einer der wenigen Gletscher ist, die kontinuierlich wachsen. Etwa zwei Meter am Tag schieben sich die Eismassen vorwärts. Mit einer Höhe von 60 Metern, versperrt er seit 2004 regelmässig den See. Das Wasser staut sich dann auf, so dass der Wasserspiegel des südlichen Arms des Kago Argentino ansteigt. Wenn der Druck des Wasser zu groß wird, bricht der Eisdamm explosionsartig zusammen. Regelmässig lockt dieses Naturereignis zahlreiche Tousristen und Filmteams an.

Beeindruckender Perito Moreno

Ebenso wie die Optik beeindruckt, lassen einen die akustischen Erlebnisse staunen. Irgendwo bricht immer etwas von der riesigen Eiswand ab. Gewaltige Eisbrocken stürzen dann kanonenschlagartig ins Wasser. Gerade die Stille der Umgebung lässt dieses Donnern noch gewaltiger erscheinen.

Jahrhundertealt ist das Eis und die zersprlitterte, bizarre Oberfläche flösst einem Ehrfurcht ein. Der bewölkte Himmel lässt die blaue Farbe des Eises noch intensiver wirken. Wir erfahren, dass im Eis viele Luftbläschen eingeschlossen sind, die durch die Lichtbrechung weiß scheinen. Je dichter das Eis aber ist, desto weniger Luft befindet sich darin. Dann wird hauptsächlich nur die Farbe Blau reflektiert und für den Besucher erscheit das Eis blau.

Herabstürzende Eisbrocken

Die Sagrada Familia

Eines der beeindruckendsten Bauwerke weltweit ist mit Sicherheit die Sagrada Familia in Barcelona. Auf einer Städtereise in die katalanische Metropole darf dieses einmalige Architektur-Zeugniss nicht fehlen. Barcelona gilt als eines der Top-Reiseziele in Europa. Flair, Architektur, Klima und die offene Seele der Katalanen ziehen Reisende und Urlauber aus allen Ländern der Welt an.

Übersetzt heißt Sagrada Familia Sühnekirche der heiligen Familie. Der von Antoni Gaudi in der Endfassung entworfene Bau wurde 1882 angefangen zu bauen – und wird es bis heute. Ja, die Kirche ist noch nicht fertig gebaut und soll neuesten Schätzungen zu Folge 2026 fertig sein. Dabei hat diese römisch-katholische Basilika sicherlich einen Teil ihrer Berühmtheit ihrer Unvollendenheit zu verdanken. Trotzdem sie noch nicht fertig gebaut ist, stehen Teile der Kirche seit 2005 auf der UNESCO Weltkulturerbe-Liste und wurde sie im November 2010 von Papst Benedikt XVI. geweiht und zur päpstlichen Basilka minor erhoben.

Die Sagrada Familia in Barcelona

Was macht diese Kirche so einzigartig? Von etwas weiter weg betrachtet hat man den Eindruck, es würde sich um eine Sandburg handeln. Die vielen komplexen Dekorationen, Verzierungen und spindelartigen Türme erinnern eher an eine Kleckerburg als an eine Kirche. Steht man davor, kommt man aus dem erstaunten Sehen gar nicht mehr heraus. Überall gibt es was zu entdecken – Türmchen, Figuren, Portale und Verzierungen.

Wie alle Bauten die über einen so langen Zeitraum gebaut wurden, besitzt auch die Sagrada Familia verschiedene Stilelemente der Architektur. Ursprünglich von Neugotik geprägt kamen später durch Gaudi auch Modernisme-Elemente hinzu und inzwischen auch Elemente der Moderne.

Eingangsportal der Sagrada Familia

Die Sagrada Familia liegt inmitten eines Wohngebiets nördlich der Altstadt. Planen Sie ruhig bei einem Besuch einen Nachmittag ein, denn die Besichtigung von Innenraum und einem Teil der Türme kostet seine Zeit – aber es lohnt sich. Besonders viel zeit sollte man sich jedoch den Details der Fassaden nehmen, in der viele Botschaften und biblische Geschichten versteckt sind.

Wie kommen Sie hin? Mit der Metro erreichen Sie die Kirche über die Linien L2 und L5 und steigen an der Station Sagrada Familia aus, oder Sie nehmen den Bus Turistic, der ebenfalls hier hält. Schon von weitem sind die Türme zu sehen, wobei der Hauptturm über der Vierung noch nicht fertig gestellt ist. Später soll er mit einer Höhe von 170 Metern den bislang höchsten Kirchturm der Welt, den Ulmer Münster, ablösen. trotzdem soll sich das menschliche Bauwerk der Umgebung anpassen. Die Türme sollen nicht höher als die Berge der Umgebung sein und somit Gottes Werk übertreffen.

Kirchenschiff der Sagrada Familia

Die Sagrada Familia gehört zu den am meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Spanien, es kann also zu Stoßzeiten schonmal zu Schlangen kommen, besonders vor den Kassenhäuschen und den Fahrstühlen die zu den Türmen hinauf fahren. Am längsten sind die Schlangen spätvormittags. Sollte Ihre Zeit nicht so viel hergeben, nutzen Sie die Möglichkeit die Kathedrale aus der Ferne bzw. von den beiden Pölätzen links und rechts der Sagrada Familia zu berachten.

Kleiner Tipp: der hintere Lift, der in die Türme der Fassade der Geburt Christi hinauf führt, ist die Schlange um einiges kürzer. Beim Abstieg lohnt es sich die Treppen zu bentzen, denn nur so können Sie die absolut beeindruckenden Wendeltreppen sehen.

Nicht ganz 14 Euro kostet der Eintritt, Kinder bis 10 Jahre haben freien Eintritt. Die Preise sind also moderat und dafür kann man sogar die Werkstatt Gaudi´s sehen und das Museum der Sagrada Familia.

Verzierungen und Figuren an der Fassade

Sollten Sie Urlaub in oder um Barcelona machen, vielleicht auch nur eine Städtereise in die katalanische Metropole, dann besuchen Sie die Sagrada Familia. Eine solche Kathedrale werden Sie nirgends woanders finden. Hotels in Barcelona gibt es in jeder Preiskategorie und Klasse. Gehen Sie einfach mal auf Schnäppchenjagd, gönnen Sie sich ein Wochenende an der Küste des Mittelmeeres und besuchen Sie Barcelona.

Die Sagrada Familia-Stiftung, die sich und den Aufbau der Kirche allein aus Spendengeldern finanziert, hat kürzlich ein Video online gestellt das zeigt, wie die Kathedrale im fertigen Zustand aussehen wird.

Die Victoriafälle des Sambesi

Das schönste, das er in Afrika je zu Gesicht bekam“ – so beschrieb der schottische Missionar und Afrikareisende David Livingstone als er im November 1855 vor den Wasserfällen des Sambesi stand. Zu Ehren der damaligen britischen Königin Victoria, nannte er sie Victoria Falls, die Victoriafälle. Seit 1989 gehören sie zum Weltnaturerbe der UNESCO und sind sicher eines der Highlights einer Afrikareise.

Von den Einheimischen wird der Wasserfall Mosi-oa-Tunya, was so viel wie Donnernder Racuh bedeutet, bezeichnet. Gemeint ist damit der Sprühregen, der durch die Fälle erzeugt wird, bis zu einer Höhe von 300 Metern aufsteigt und selbst noch in einer Entfernung von 30 km zu sehen ist. Ebenso ist das Donnern der Wasserfälle schon aus der Ferne zu hören. Dem Spühnebel ist auch zu verdanken, dass in unmittelbarer Umgebung der Victoriafälle Regenwald zu finden ist.

Die Victoriafälle aus der Luft

Der Sambesi ist mit 2574 km Länge der viertlängste Strom Afrika´s. Seine Bekanntheit hat der Sambesi sicherlich den Victoriafällen, einem einzigartigen Naturschauspiel. Auf einer Breite von 1708 Metern verläuft eine quer zum Flusslauf liegende, 110 Meter tiefe und nicht mal ganz 50 Meter weite Schlucht mit steilen Felswänden, in die sich die Wassermassen stürzen. Zur Regenzeit schießen dann 10.000 qm Wasser je Sekunde in die Tiefe – eine gewaltige Zahl. So großartig diese Zahlen sind, sie kommen doch nicht an das Erlebnis heran die Victoriafälle mit eigenen Augen zu sehen.

Schon seit langem wurde dieses Naturspektakel auch als Anziehungspunkt für Touristen entdeckt, und dementsprechend auch geschützt. Seit 1934 sind die Wasserfälle, die Teil der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia sind, grenzübergreifend geschützt. Seit 1972 sind sie Teil des Mosi-oa-Tunya-Nationalparks, eines zwar kleinen aber gut erschlossenen Nationalparks.

Victoria Falls Brücke

In der nahen Umgebung gibt es zahlreiche Hotels jedweder Preiskategorie und laden die zahlreichen Touristen ein. Gerade in Europa wird dieser Teil Afrika´s als das „richtige Afrika“ angesehen. Als Reiseziel sollten die Victoriafälle auf jeden Fall ein Besuch wert sein, denn was Mutter Natur hier geschaffen hat ist ebenso beeindruckend wie wunderschön. Baden Sie im Devil´s Pool, einem kleinen natürlichen Bassin unmittelbar an der Kante des Wasserfalls – Sie werden Ihr ganzes Leben an diesen Augenblick zurückdenken.

Auf dem Programm sollte ebenfalls die Victoria Falls Brücke stehen, die den Sambesi direkt unterhalb der Wasserfälle überspannt. Die Brücke verbindet die beiden Städte Victoria Falls in Simbabwe und Livingstone in Sambia. Die größe Spannweite beträgt 156,5 Meter mit einer Höhe von 128 Metern. Technik und Natur bieten hier einen großartigen Anblick. Die 1905 eröffnete Stahlkonstruktion ist ist aber auch ein großes technisches Meisterstück und sollte ursprünglich dem Kap-Kairo-Plan dienen, einer Bahnverbindung vom Kap der Guten Hoffnung bis nach Kairo.

Sonnenuntergang am Sambesi

Besuchen Sie die Victoriafalls und es wird eine einzigartige Reiseerfahrung sein. Die zahlreichen Naturwunder Ostafrika´s sind ideal für eine Rundreise geeignet – auf der die Victoriafälle nicht fehlen dürfen. Selbst bei einem Namibia-Besuch sind die Wasserfälle Dank des Caprivi-Zipfels gut erreichbar. Passende Hotels in Livingstone sorgen für Entspannung, leckeres Essen und Ruhe nach den Erlebnissen des Tages.

Ob Wildwasser-Rafting, Bunjee Jumping oder Helikopterrundflüge – es gibt es breites Freizeitprogramm für den Nervenkitzel. Die Touristengegend ist sehr gut erschlossen und bietet viel Abwechslung für den Besucher. Die Safari mit den Big Five darf natürlich nicht fehlen – hier schlägt das Herz Afrika´s. Als Reiseziel sind die Victoriafälle auf jeden Fall zu empfehlen und werden eine großartige Erfahrung für Sie sein. Besuchen Sie den roten Kontinent, hier treffen sich Natur, Exotik und Wildheit.

Baden im Devil´s Pool

Reise- und Sicherheitshinweise

Viele weltweise Reiseziele sind sicher und können unbedenklich besucht werden. Doch für eine Reihe von Ländern gibt es Reise- und Sicherheitshinweise, die von Urlaubern beachtet werden sollten.

Gerade die Gefahr von Terroranschlägen und Entführungen ist sollte nicht unterschätzt werden. Vorrangiges Ziel solcher Anschläge sind vielbesuchte Orte, wichtige Infrastruktur- Verwaltungs- oder Regierungsgebäude sowie Tourismuszentren. Generel gilt in solchen Ländern eine erhöhte Gefahr bei größeren Menschenansammlungen. Dann kann es zu Geiselnahmen, Sprengstoffanschlägen, Entführungen oder Angriffen mit Schusswaffen kommen.

Das Auswertige Amt stellt deshalb eine regelmässig aktualisierte Liste von Reise- und Sicherheitshinweisen online, auf der Sie sich jederzeit informieren können.

Auch wenn die Gefahr, Opfer eines solchen Anschlages zu werden, im Vergleich zu anderen Risiken wie Erkrankungen, Unfällen oder Kriminalität relativ gering ist, sollten Sie diese Hinweise unbedingt beachten. Informieren Sie sich umfassend über das Land das Sie besuchen möchten, damit Sie sich ggfl. situationsgerecht verhalten können.

Hinweise zu Sicherheit im Ausland

Reisehinweise – Sicherheitshinweise – Reisewarnungen

Reisehinweise sind allgemeine Informationen bezüglich der Einreisebestimmungen eines Landes, straf- und zollrechtliche Bestimmungen sowie medizinische Hinweise wie empfohlene Impfungen oder zur Qualität des Wassers/Essens.

Die Sicherheitshinweise geben Urlaubern oder im Ausland lebenden Deutschen besondere Risiken an die Hand. Dies kann auch die Empfehlung enthalten, auf eine Reise zu verzichten bzw. eine bestimmte Region des Landes.

Ein dringender Apell Reisen in ein Land oder eine bestimmte Region zu unterlassen sind die Reisewarnungen. Diese wird nur ausgesprochen, wenn eine akute Gefahr für Leib und Leben besteht. Eine reisewarnung wird nur selten ausgesprochen, sollte dann jedoch unbedingt beachtet werden.

Die Reise- und Sicherheitshinweise sind auf der Seite des Auswärtigen Amts zu finden.

Shambala auf Koh Phangan

Thailand ist eines der beliebtesten Urlaub- und Reiseziele der Deutschen. Traumhafte Strände, leckeres Essen und Entspannung pur bieten auch alles um die Seele baumeln zu lassen. Neben  Phuket und Koh Samui ist Koh Phangan zu empfehlen. Noch abseits der großen Touristenströme ist die im Golf von Thailand gelegene Insel ein Urlaubsparadies.

Mit dem Flieger über Bangkok und Koh Samui geht es weiter per Schiff nach Koh Phangan, der kleinen Schwester von Koh Samui, bekannt für die Fullmoon-Partys. Zweimal im Monat kommen dann Tanzwütige auf die Insel und machen die Nacht durch, aber keine Angst, Ruhe und Erholung werden bleiben davon unberührt.

Shambala - Traumurlaub in Thailand

Im kleinen Hafen von Haad Rin angekommen, empfangen uns verschlafene Läden und jede Menge TukTuk-Fahrer, die die Gäste zum Dominizil ihrer Wahl fahren. Wir haben uns für das Shambala entschieden, einem kleinen Bungalow-Ressort am Aow Nai Wok Strand. Die Fahrt mit dem TukTuk ist für europäische Reisende sicher gewöhnungsbedürftig, doch gehört es zu einer Thailand-Reise einfach dazu. Ganz nebenbei ist man mittendrin im Geschehen und schaut nicht nur aus dem klimatisiertem Taxi oder Bus.

Zwei Kilometer nordwestlich der größten Inseltstadt Thong Sala erreichen wir unser Ziel. Von der Strasse aus, die 10-15 Meter über dem Meeresspiegel liegt, hat man einen wunderschönen Ausblick – hier sind wir richtig.

Shambala - Abends in der Hängematte

Die Bungalows haben exotisches Flair. Aus heimischen Materialien gebaut sind sie ebenso einfach wie liebevoll gebaut. Kühlschrank oder Klimaanlage sucht man vergebens, doch braucht man das wirklich? Die Bungalows sind klein, aber zweckmässig, die Bäder schön gestaltet und von den Bungalow-Terrassen hat man einen herrlichen Blick auf das Meer. Gerade die Einfachheit besticht und wer Luxus sucht, muss um das Shambala einen Bogen machen. Und trotzdem ist diese Location ein Traum, denn hier ist Entspannung und Ruhe garantiert.

Seit 2011 besitzt das Shambala ein eigenes Restaurant und der Besucher wird mit den Köstlichkeiten der thailändischen Küche verwöhnt. Tagsüber sorgen leckere Obstteller und kühle Getränke für Erfrischung, zu empfehlen ist der Watermelone-Shake. Wer Abwechslung sucht, kann auch Bars und Restaurants in der Umgebung besuchen, ob Amsterdam-Bar, Cookies oder Top-View-Point, hier können Sie abends den Ausblick geniessen, das ein oder andere Getränk zu sich nehmen und lecker essen.

Shambala - Bungalows zwischen Bananenpflanzen

Strand und Meer sind ein Traum und haben Postkartenniveau – die Qualität des Wasser´s ist hervorragend. Zum Glück haben moderne Unterhaltung wie Jetskis und Co. hier noch nicht Einzug gehalten – allein das Rauschen des Meeres ist zu hören und wiegt einen nachts in den Schlaf. Wahlweise in der Hängematte oder im bequemen Bett lässt es sich sehr gut schlafen, bei offenen Fensterläden mit Blick auf das Meer.

Bungalow des Shambala

Für wen ist das Shambala geeignet? Für Backpacker auf jeden Fall, schon allein wegen der günstigen Preise. Junge Leute und Familien gehören aber ebenso zum Publikum und geniessen die einfache aber trotzdem stilvolle Ausstattung. Wer Strandurlaub, Sonne und Entspannung sucht, ist hier genau richtig. Kultursuchende und Unternehmungslustige finden auf Koh Phangan wenig Anlaufpunkte. Da ist der Norden Thailands eher zu empfehlen.

Das Shambala ist auf jeden Fall ein Paradies. Die Unterkünfte sind einfach, aber geschmackvoll eingerichtet, der Strand wie gemalt und das Essen lecker, was will man mehr? Sollten Sie Ruhe und Entspannung suchen, ist Koh Phangan genau richtig und auf jeden Fall ein Reiseziel der besonderen Art.

Shambala - Strand und Palmen